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Zum heutigen 61. Jahrestag des Volksaufstandes in der „DDR“ am 17. Juni 1953 erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Heute gedenken wir der zahlreichen Opfer des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. Zehntausende mutige Männer und Frauen gingen in der damaligen ,DDR‘ auf die Straße, um gegen das sozialistische Unrechtsregime der SED zu demonstrieren. Sie forderten bessere Arbeitsbedingungen, freie Wahlen und ein Ende der Unterdrückung. Der Aufstand wurde durch die Repressionsorgane des SED-Staates und die sowjetischen Besatzungstruppen blutig niedergeschlagen. Historiker sprechen von bis zu 50 Toten allein in Berlin. Die Erinnerung an den Mut und die Opferbereitschaft dieser Menschen muss insbesondere von der jungen Generation wach gehalten werden!

Die Erinnerung an die zweite deutsche Diktatur verblasst zunehmend und die Unkenntnis über den SED-Unrechtsstaat nimmt zu. Dies ist auch das Ergebnis einer gezielten Verharmlosungsstrategie der SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ und ihrer publizistischen Verbündeten. Relativierung und Verharmlosung der im Namen des Sozialismus begangenen Verbrechen sowie die Gleichsetzung des SED-Unrechtsregimes mit der Bundesrepublik sind für ,Die Linke‘ gängig. Die historischen Verzerrungen und die Unkenntnis der DDR-Vergangenheit sind umso erschütternder, als ein kurzer Blick auf die Geschichte und Vorgeschichte dieses Staates keinen Zweifel über seinen diktatorischen Zwangscharakter aufkommen lässt.

Als Konsequenz der zunehmenden Verklärung der DDR-Geschichte und des unzureichenden Wissens der jungen Generation über das SED-Unrecht sieht die Junge Union die intensive politische Auseinandersetzung und Aufklärung als dringend geboten an. Gedenkstätten brauchen eine solide finanzielle Unterstützung. Deutschlandweit sollen Straßen und Plätze nach historisch bedeutsamen Ereignissen wie dem 17. Juni 1953 benannt werden. Die Leugnung der Verbrechen der SED-Diktatur sollte unter Strafe gestellt werden. Es ist die Aufgabe aller Demokraten, entschieden gegen die Versuche der SED-Fortsetzungspartei und anderer Ewiggestriger vorzugehen, die ,DDR‘-Diktatur zu verklären."

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