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Die Energieversorgung Deutschlands ist ein langfristiges Thema. Deswegen muss die volkswirtschaftlich wichtige Frage, welche Energieformen wir in Zukunft nutzen wollen, in einer Perspektive von 30, besser noch von 40 Jahren beantwortet werden. Schließlich wird es nach Prognosen der Vereinten Nationen im Jahr 2050 neun, möglicherweise sogar zehn Milliarden Erdenbürger geben, die dann zwei- bis dreimal so viel Energie wie heute verbrauchen. Ohne leistungsfähige und klimafreundlichere ...

Deutschlands wirtschaftliche Leistungsfähigkeit basiert auf der zuverlässigen Verfügbarkeit von Strom, Wärme und Kraftstoffen. Die Sicherung der Energieversorgung ist angesichts des weltweit steigenden Energiebedarfs sowie der wachsenden Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten eine der großen Herausforderungen. Gerade wegen der langfristigen Bedeutung einer sicheren und bezahlbaren Energieversorgung, von der letztlich unser Wohlstand abhängt, muss die Politik verantwortlich handeln, ohne ideologischen Träumereien nachzuhängen. Jenseits des ökonomischen Aspekts und dem sozialen Erfordernis einer kostengünstigen Versorgung muss die Energiepolitik auch den Klimaschutz berücksichtigen: Der bislang kaum gehemmte Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 verändert die Erdatmosphäre. Die Folgen, etwa die beginnende Erderwärmung, bedrohen unsere Lebensgrundlagen. Die Sicherung der Energieversorgung muss daher wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen gerecht werden.

Da Rohstoffe wie Erdöl, Erdgas und letztlich auch Kohle nicht unendlich verfügbar sind, muss konsequent auf die Erforschung neuer Energieträger (z. B. Kernfusion, Geothermie, Biomasse)gesetzt werden. Durch die Diversifizierung der Bezugsquellen können zudem Abhängigkeiten von einzelnen Staaten vermieden werden. Erforderlich sind ebenfalls Maßnahmen, die Effizienz der Energienutzung zu erhöhen, indem positive Anreize zur Energieeinsparung im industriellen und im privaten Sektor gesetzt sowie der Energieverbrauch etwa durch Niedrig-Energie-Häuser oder energetische Gebäudemodernisierung und -sanierung optimiert wird. Wichtig ist es insgesamt, die politischen Rahmenbedingungen für einen ausgewogenen Energiemix, der die Energieträger ihren Stärken gemäß berücksichtigt, zu schaffen.

Die Junge Union wird sich auch weiterhin dafür engagieren, dass das Zieldreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit im Mittelpunkt einer nachhaltigen und langfristigen Energiepolitik steht - nicht zuletzt im Interesse der kommenden Generationen.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
www.bmu.de

Bundesministerium für Wirtschaft
www.bmwi.de

Bundesnetzagentur
www.bundesnetzagentur.de

Informationskreis Kernenergie
www.kernenergie.de

Statistisches Bundesamt
www.destatis.de

Europäische Kommission, Generaldirektion Energie und Transport
www.ec.europa.eu/energy

Initiative Energieeffizienz 
www.stromeffizienz.de und www.powerscout-online.de

Umweltbundesamt
www.umweltbundesamt.de

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