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Der demographische Wandel und seine Auswirkungen sind thematischer Schwerpunkt für die Junge Union. Die Frage der Generationengerechtigkeit ist dabei in den Vordergrund gerückt und bleibt wichtiger Bestandteil der Arbeit der JU Deutschlands.

Seit langem steht der demographische Wandel im Mittelpunkt der programmatischen Arbeit der Jungen Union und mit diesem auch die Frage der Generationengerechtigkeit, also der möglichst gleichmäßigen Verteilung von Nutzen und Belastungen zwischen den Generationen. Das Problem der Generationengerechtigkeit wird aufgeworfen in der Umweltpolitik, durch den Verbrauch von nicht-erneuerbaren Ressourcen, die kommenden Generationen nicht mehr zur Verfügung stehen und vor allem in der Sozial- und Finanzpolitik durch den demographischen Wandel in Folge anhaltend niedriger Geburtenraten. Dieser führt in umlagefinanzierten Sozialsystemen - wie sie in Deutschland dominieren - dazu, dass die erworbenen Ansprüche der Älteren durch immer kleinere Generationen Erwerbstätiger bedient werden müssen. Gleichzeitig verteilt sich die Last von Zins und Tilgung der ausufernden staatlichen Schulden im Zeitverlauf auf immer weniger Schultern.

Diese Situation erfordert nicht nur tiefgreifende Reformen der sozialen Sicherungssysteme, des Steuersystems und des Staates wie sie die Junge Union fordert und diskutiert, sondern auch die umfassende Berücksichtigung der Generationengerechtigkeit bei allen politischen Maßnahmen. Durch Generationenbilanzen und Generationengerechtigkeitsprüfungen soll die Auswirkung von Politik auf die intergenerationelle Verteilung ermittelt werden, mit dem Ziel hier Gerechtigkeit zu ermöglichen.


Mit dem Beschluss "Vordenken. Unser Land in 20 Jahren" und einem Beschluss zur Generationengerechtigkeit, der Grundlage eines gemeinsamen Antrags mit der Senioren Union auf dem 17. Bundesparteitag der CDU am 1. und 2. Dezember 2003 war, hat sich die Junge Union bereits auf dem Deutschlandtag 2003 in Cottbus bei diesem wichtigen Anliegen der jungen Generation als ihr Anwalt positioniert und dies auch in in die CDU getragen. Im Einvernehmen mit dem Bundesvorstand hat die Junge Gruppe in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion einen Beschluss zur Generationengerechtigkeit gefasst und maßgeblich einen Antrag der Fraktion zur Einrichtung eines Zukunftsausschusses des Bundestages erarbeitet.


Zugunsten der kommenden Generationen gilt es, auf den vordringlichen Handlungsfeldern der Sozialen Sicherung, der Familienpolitik und der öffentlichen Haushalte generationengerecht und demographiefest vorzugehen. Die Junge Union Deutschlands unterbreitet dazu in ihrem Flyer "Generationengerecht! Den demographischen Wandel bestehen", der auch der Ausgabe 11/12 2006 der ENTSCHEIDUNG beiliegt und im JU-Shop bestellt werden kann, ihre Vorschläge.

Untenstehend finden sich die Beschlüsse, Forderungen und Initiativen mit denen Junge Union, Junge Gruppe, CDU/CSU-Bundestagsfraktion, CDU und CSU für die Generationengerechtigkeit und die Interessen der jungen Menschen in Deutschland arbeiten.


Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
www.bib-demographie.de


Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
www.bmfsfj.de


Deutsches Institut für Altersvorsorge
www.dia-vorsorge.de


Forum Demographie
www.forum-demographie.de


Statistisches Bundesamt
www.destatis.de


Europaportal des Statistischen Bundesamtes
www.eds-destatis.de


Europäisches Statistikamt
http://epp.eurostat.cec.eu.int


Wegweiser Demographischer Wandel
www.wegweiserdemographie.de

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