Wähle deinen Beitrag:     Euro  

Seit geraumer Zeit versucht die als Kirche getarnte Organisation Scientology, mit Methoden der psychischen Beeinflussung und Kontrolle sowie der Überwachung und Drangsalierung von Mitgliedern und "Abtrünnigen" ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen duchzusetzen.

Die Junge Union möchte daher daran erinnern, dass Scientology eine Organisation von totalitärem Charakter ist, deren Ziele und inneren Strukturen dem Menschenbild des Grundgesetzes widersprechen und die gezielt versucht, politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen in Deutschland zu unterwandern. Aus diesem Grund wird die Scientology-Organisation vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet.

Die Sektenbeauftragte der Stadt Hamburg, dem Deutschland-Sitz der Organisation, bezeichnet Scientology als eine "verfassungsfeindliche Organisation, ein totalitäres System, was in Deutschland und in anderen Ländern eine Parallelwelt aufgebaut hat."

Um besonders junge Menschen vor der Gefahr durch die Psychoorganisation zu warnen, werden von der Jungen Union immer wieder Kampagnen gegen Scientology und ihre Propaganda geführt. Dies geschah zuletzt aus Anlass des Filmstarts von "Operation Walküre", in dem der US-Schauspieler und bekennende Scientologe Tom Cruise die Rolle des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg spielt. Zudem hat die Junge Union Ortenau gegen den unkritischen Auftritt von Cruise in der Wetten, dass...?!-Sendung aus Offenburg demonstriert.

Für die JU ist das Engagement gegen Scientology keineswegs ein neues Thema auf der politischen Agenda. So protestierte die Junge Union Baden-Württemberg  2007, als US-Schauspieler John Travolta, der ebenfalls Scientology angehört, in der damaligen Wetten, dass...?!-Sendung in Freiburg eine willkommene Werbeplattform für die Organisation erhielt.

Bereits in den 1990er Jahren beschäftigte sich die Junge Union intensiv mit den Auswirkungen der totalitären Organisation. In einer Informationsbroschüre mit dem Titel "Seelenriss" warnte die JU vor den selbsernannten Heilsbringern von Scientology und gab Tipps, wie sich junge Menschen gegen die Verlockungen der falschen Propheten schützen können. Daraufhin schaltete Scientology in einer großen US-Zeitung eine ganze Anzeigenseite gegen die Junge Union, was diese jedoch umso mehr bestärkte, weiterhin auf die Gefahren, die von der Organisation ausgehen, hinzuweisen.

Ein konkretes Resultat der kritischen Auseinandersetzung mit Scientology ist unter anderem der Unvereinbarkeitbeschluss, den der JU-Bundesvorstand einstimmig verabschiedet hat. Demzufolge schließt eine Mitgliedschaft in Scientology  die Aufnahme in die Junge Union aus.

Weitere Informationen:

Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0

  • JUNGE UNION Deutschlands
    Leipziger Platz 11
    10117 Berlin