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Zur Diskussion um den Neubau von Gas- und Kohlekraftwerken erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB, und der umweltpolitische Sprecher der Jungen Union, Marcel Grathwohl:

“Für die Einhaltung der Zielvorgaben bei der Energiewende muss der Verzicht auf Strom aus Kernenergie ausreichend ausgeglichen werden. Da dies durch Erneuerbare Energien allein nicht zu bewerkstelligen ist, muss die Versorgung weiterhin durch Stromerzeugung aus Gas und Kohle sichergestellt werden. Deshalb unterstützt die Junge Union Bundesumweltminister Peter Altmaier MdB in seiner Forderung, die entstehende Stromlücke durch den Neubau von umweltfreundlichen, modernen Gas- und Kohlekraftwerken in Deutschland auszugleichen.

Mit der Energiewende hat sich die Bundesregierung ehrgeizige Ziele für den Umbau der Stromversorgung gesteckt. Bis zum Jahr 2020 sollen bereits 35 Prozent des erzeugten Stroms aus Erneuerbaren Energien stammen. Diese Ziele sind jedoch nur zu erreichen, wenn die restlichen 65 Prozent im Wesentlichen durch Energie aus fossilen Brennstoffen erzeugt werden. Deutschland ist dank seiner modernen Industrie und als Standort hochspezialisierter Familienunternehmen gestärkt aus der Wirtschafts-und Finanzkrise hervorgegangen. Dieser Standortvorteil darf nicht durch zu stark steigende Energiepreise zerstört werden. Schon heute spielen bei Investitionsentscheidungen Energiepreise häufig eine wichtigere Rolle als Lohnkosten. Deshalb können durch den Bau moderner Gas- und Kohlekraftwerke alte und ineffizientere Anlagen abgeschaltet, die Umweltbilanz dadurch verbessert werden und die Energiepreise auf einem für Privathaushalte und Industrie tragbaren Niveau verbleiben.

Die Junge Union setzt sich für eine zielgerichtete Umsetzung der Energiewende ohne ideologische Scheuklappen ein. Für die Grünen ist es an der Zeit zu begreifen, dass zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung einer realistischen Energiepolitik bedarf!“

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