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Zur Kritik der Grünen an der deutschen Landwirtschaft erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und der landwirtschaftspolitische Sprecher, Frank Müller:

„Die Grünen müssen aufhören, die deutsche Landwirtschaft zu verunglimpfen. Mit ihrer haltlosen Kritik an den deutschen Landwirten schaden sie einem wichtigen deutschen Wirtschaftszweig.

Die Grünen diffamieren die Landwirte pauschal als Tierqäler, die ihre Tiere nicht artgerecht hielten und "Qualzucht" betrieben. Dabei transportieren sie gezielt ein Zerrbild, das mit der Realität in deutschen Ställen nichts zu tun hat. Deutschland ist international Vorreiter in Sachen Tierschutz.

Die Haltung von Nutztieren muss sich zuvorderst am Tierwohl orientieren. Gleichzeitig muss diese aber auch umwelt- und verbraucherfreundlich erfolgen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe sicherstellen. Die Nachfrage nach Fleisch und hochwertigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen wird in Folge einer zunehmenden Weltbevölkerung steigen. Diesen Bedarf muss die Landwirtschaft decken. Dabei ist angemessene Tierhaltung in allen Betriebsformen möglich. Wir erwehren uns auch des Generalverdachts gegen größere Betriebe. Diese werden in der öffentlichen Diskussion teilweise unreflektiert für „Massentierhaltung“ gerügt. Eine moderne, intensive Tierveredlung ist durchaus mit Tierschutz in Einklang zu bringen.

Die deutsche Landwirtschaft ist eine Zukunftsbranche. Ein Produktionswert von 54,4 Milliarden Euro im vergangenen Jahr veranschaulicht die wirtschaftliche Bedeutung des Sektors. In den 349.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland arbeiteten im Jahr 2010 ca. 860.000 Menschen und damit 2,1 Prozent aller Erwerbstätigen. Der weit überwiegende Teil dieser Unternehmen sind Familienbetriebe.

Die Junge Union setzt in der Landwirtschaft auf das Leitbild eines multifunktionalen und unternehmerischen Wirtschaftszweiges. Wir halten an der zunehmenden Marktorientierung der heimischen Landwirte fest. Um die Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen, bedarf es auch des Einsatzes neuer Technologien. Ein ideologiefreier, aber nicht sorgloser Umgang mit grüner Gentechnik ist wünschenswert. Gleiches gilt auch für den Umgang mit ökologischer und konventioneller Landwirtschaft.

Die Landwirtschaft in Deutschland prägt den ländlichen Raum und ist der Garant unserer vielfältigen Kulturlandschaft. Die Junge Union sieht den Landwirt als innovativen Unternehmer und steht hinter den heimischen landwirtschaftlichen Betrieben. Diese gilt es zu unterstützen und nicht zu diffamieren!“

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