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Zu dem Antwortschreiben Katrin Göring-Eckardts erklären die stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Astrid Wallmann MdL und Nina Warken, sowie die Beisitzerinnen im Bundesvorstand Inga Groth, Kristin Peitz, Laura Stoll, Katharina Wolff MdHB und Kristina Scherer:

„Die Antwort der grünen Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt auf unseren offenen Brief ist ein weiterer Beweis für den skandalösen Umgang der Grünen mit ihrer Nähe zu pädophilen Kreisen. In ihrem halbherzigen Antwortschreiben offenbart Frau Göring-Eckardt die Taktik der Grünen, die Schuld für die abscheulichen Verfehlungen ihrer Partei bei anderen zu suchen. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit den eigenen Fehlern findet nicht statt.

Das Befürworten pädophiler Handlungen als „falsch verstandene Toleranz“ zu bezeichnen, verharmlost Kindesmissbrauch auf erschreckende Art und Weise. Die Befürwortung sexueller Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen mit der „Sexualmoral der alten Bundesrepublik“ zu begründen, ist ein Hohn. Wie damals reden die Grünen sich die eigenen Bestrebungen zur Straffreistellung von Pädophilie schön. Gerade die vorzeigebürgerliche Grüne Katrin Göring-Eckardt darf sich in der aktuellen Diskussion nicht weiter wegducken und muss die notwendigen Konsequenzen ziehen. Das Verhalten anderer von der Diskussion Betroffener, wie etwa der FDP-Kandidatin Dagmar Döring, kann hier beispielgebend sein.

Die Diskussion in den Medien und den sozialen Netzwerken zeigt deutlich, dass die Doppelbödigkeit der Grünen an ihre Grenze stößt. Mit den schärfsten Worten haben die Grünen Verfehlungen anderer kritisiert. Bei sich selbst legen sie offenbar ein nicht ganz so strenges Maß an. Die Sprecherin der Grünen Jugend, Sina Doughan, bezeichnet die Einrichtung einer Hotline für die Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs als „wahnsinnig lächerlich“ und die Diskussion als „bewusst hochgezogen“– ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen!

Wir fordern die Grünen auf, die Debatte nicht weiter zu verharmlosen. Es ist dringend notwendig, transparent Aufklärung zu betreiben. Der Forderung des Unions-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder MdB an die Grünen, einen Beauftragten für die Angelegenheiten von Missbrauchsopfern zu ernennen, schließen wir uns an.“

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