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Zu den gestrigen Äußerungen des Grünen-Spitzenkandidaten Jürgen Trittin zur geplanten Vermögensabgabe für Unternehmen erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:

„Mit seinen irreführenden Aussagen im gestrigen ZDF-Sommerinterview streut Jürgen Trittin den Wählerinnen und Wählern bewusst Sand in die Augen. Belasten doch die grünen Pläne für eine Vermögensabgabe insbesondere die deutschen Familienunternehmen und treiben diese in letzter Konsequenz aus dem Land – und mit ihnen die entsprechenden Investitionen und Arbeitsplätze.

Die Pläne der Grünen für die Einführung einer Vermögensabgabe hätten gravierende Auswirkungen auf familiengeführte Unternehmen, das Herzstück der deutschen Wirtschaft. Ein Teil dieser Unternehmen sind Mittelständler, einige aber auch sehr viel größer. Dazu zählen so genannte Hidden Champions – die oft nur branchenintern bekannten Innovationstreiber. Die unverantwortliche Substanzbesteuerung ginge voll zulasten ihrer Investitionsfähigkeit und würde Beschäftigung und Wachstum kosten. Selbst hohe Freibeträge und eine Deckelung der Vermögensabgabe könnten die negativen Auswirkungen einer solchen Substanzbesteuerung lediglich abmildern. Eine zunehmende Abwanderung von Familienunternehmen aus Deutschland wäre die Folge – mit katastrophalen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft und den deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt.

Familienunternehmen sind eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Der Familienunternehmer steht für verantwortliches Unternehmertum, welches soziales und kulturelles Engagement, ein hohes Umweltbewusstsein, Kontinuität und Qualität miteinander verknüpft und so zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beiträgt. Wir dürfen nicht zulassen, dass die grüne Steuererhöhungsmanie diese verantwortlich handelnden, sozial engagierten und regional stark verwurzelten Unternehmer aus dem Land treibt. Die Junge Union wendet sich entsprechend gegen eine solche innovationshemmende Abgabe und spricht sich zudem klar für eine Regionalisierung der Erbschaftssteuer aus, um den ökonomischen Wettbewerb zwischen den Ländern zu stärken.“

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