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Zu den heutigen Enthüllungen in der „taz“ über die pädophilen Verstrickungen Jürgen Trittins erklären die stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Nina Warken und Astrid Wallmann MdL, sowie der gesellschaftspolitische Sprecher, Nicolas Sölter:

„Jürgen Trittin muss seine offenbar gewordenen Verstrickungen in der Pädophilie-Debatte aufklären. Was 1981 von den Grünen in Göttingen veröffentlicht wurde, ist indiskutabel und abscheulich. Ein Spitzenkandidat, der dafür geworben hat, sexuelle Handlungen zwischen Kindern und Erwachsenen straffrei zu stellen, ist ein Skandal.

Dank der Forschungsarbeiten des Politologen Franz Walter und der Berichterstattung der „taz“ wurden die Verstrickungen Trittins ins pädophile Milieu aufgedeckt. Der grüne Spitzenkandidat hat 1981 das Kommunalwahlprogramm der Alternativen-Grünen-Initiativen-Liste (AGIL) in Göttingen presserechtlich verantwortet, in dem für die Straffreiheit sexueller Handlungen zwischen Kindern und Erwachsenen geworben wird. Trittin selbst bestreitet die Vorwürfe nicht.

Mit großer Sorgen sehen wir den leichtfertigen Umgang der Grünen mit diesem Thema. Das dröhnende Schweigen der Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckhardt ist skandalös. Wer als Obermoralist andere mit den höchsten Maßstäben misst, muss bei sich selbst ebensolche Maßstäbe anlegen. Wir fordern Katrin Göring-Eckhardt auf, sich klar von Jürgen Trittin zu distanzieren und deutlich zu machen, dass solch verbrecherische Handlungen wie Pädophilie nicht von der Partei gedeckt werden. Mit einer Partei, die bei sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen wegschaut, kann es keine gemeinsame politische Basis geben.

Wir verlangen eine sofortige und lückenlose Aufklärung der Vorgänge im grünen Milieu. Die grüne Spitze darf zu den Vorwürfen nicht länger schweigen und muss die notwendigen Konsequenzen ziehen. Zudem ist es allerhöchste Zeit, dass sich die Partei an dem Opferfond der katholischen Kirche beteiligt. Es darf keine weitere Verschleppung der Aufarbeitung geben, um sich über die anstehenden Wahlen zu retten!“

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