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Zu der Kritik der Berliner Bildungsforscherin Jutta Allmendinger an Hausaufgaben als Bestandteil des deutschen Schulsystems erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und die bildungspolitische Sprecherin der Jungen Union, Astrid Wallmann MdL:

„Die Forderung der Berliner Bildungsforscherin Jutta Allmendinger, Hausaufgaben generell abzuschaffen, zeugt von Realitätsferne. Die Bildungsforscherin blendet die Erfordernisse der leistungsorientierten Berufswelt, der sich Schülerinnen und Schüler nach Beendigung der Schulzeit stellen müssen, vollkommen aus. Es ist die Kernaufgabe des deutschen Schulsystems, Kinder und Jugendliche auf die Berufswelt vorzubereiten, damit sie erfolgreich ihren Berufs- und Lebensweg gehen können.

Hausaufgaben haben dabei im Schulalltag eine wichtige unterstützende Funktion. Ziel von Hausaufgaben ist es, dass Schülerinnen und Schüler selbständig Zusammenhänge erarbeiten. Sie lernen dabei problemlösungsorientiert zu denken und Transferleistungen zu erbringen. Diese Fähigkeiten sind im späteren Berufsleben unerlässlich. Kinder und Jugendliche bekommen zudem durch das regelmäßige selbstständige Erarbeiten von Inhalten ein positives Gefühl zu Arbeit und Leistung.

Bildung ist der Schlüssel für die individuellen Lebenschancen der Schülerinnen und Schüler. Sie ermöglicht die kulturelle, soziale und ökonomische Teilhabe des Einzelnen und ist der Grundstein für gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wohlstand. Auch das Erbringen von Leistung muss frühzeitig Teil dieser Bildung sein, damit Schülerinnen und Schüler auf ihrem späteren Berufs- und Lebensweg erfolgreich sein können. Als Junge Union plädieren wir entsprechend für eine konsequente Durchsetzung des Leistungsprinzips. Dieses schließt Hausaufgaben als unterstützenden Baustein der selbständigen Leistungserbringung mit ein.“

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