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Zu der heute in Kraft tretenden Abschaffung der Milchquote der EU erklärt der Vorsitzende der JU-Bundesfachkommission Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz und JU-Bundesvorstandsmitglied Frank Müller:

"Die Abschaffung der EU-Milchquote ist ein längst überfälliger Schritt, der von der Jungen Union Deutschlands begrüßt wird.

Das bei der Einführung der Milchquote angegebene Ziel die Menge der Milchprodukte zu begrenzen und die Erzeuger vor einem Preisverfall zu schützen, um ihnen nachhaltig eine zukunftsfähige Existenz zu ermöglichen, wurde eindeutig verfehlt. Vielmehr konnten die europäischen Milcherzeuger nicht vom weltweiten Marktwachstum profitieren. Die Anzahl der Milcherzeuger ist in Deutschland stark zurückgegangen und die Preisentwicklung war eher negativ. Die Quote und die damit verbundenen Strafen bei Nichteinhaltung, sogenannte Superabgaben, stellten eine Belastung für die Produzenten dar. Ca. 15 Milliarden Euro an Zusatzkosten sind in der Zeit der Quote allein in Deutschland entstanden.

Die deutschen Erzeuger mit ihrem Knowhow und der hervorragenden Qualität ihrer Produkte können sich auf dem Weltmarkt behaupten, neue Märkte erschließen und von der weltweit steigenden Nachfrage nach Milchprodukten profitieren. Die Aufgabe der Politik ist es, dafür zu sorgen, dass den deutschen Erzeugern die Möglichkeit gegeben wird, sich gegen schwankende Preise abzusichern und eine entsprechende steuerliche Risikovorsorge zu schaffen.“

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