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Ende Juni reiste der JU-Bundesvorsitzende Paul Ziemiak MdB nach Erbil im Nordirak, um sich bei den Sicherheitskräften für die gute Zusammenarbeit im Fall der ermordeten Teenagerin Susanna F. zu bedanken. Der Tatverdächtige und Geständige Ali B. hatte in Deutschland Asyl beantragt, war aber nach der Tat mit seiner Familie in den Nordirak geflohen, wo er innerhalb weniger Tage festgesetzt und anschließend den deutschen Behörden überstellt wurde. „Ich bedanke mich bei Ihnen als Bürger meines Landes“, sagte Paul beim Besuch der kurdischen Polizeieinheit, die Ali B. festgenommen hatte.

Im Rahmen seiner Reise besuchte er außerdem den Bundeswehrstützpunkt in Erbil und machte sich einen Eindruck von der Sicherheitslage vor Ort. Die kurdische Regionalregierung ist auch weiterhin ein verlässlicher Partner in der Region, der bestmöglich für Stabilität sorgt und Menschen aus anderen Teilen des Iraks und dem Nachbarland Syrien Zuflucht gibt. „Nur wo Sicherheit herrscht kann ziviler Wiederaufbau stattfinden“, so Paul. In seinen Gesprächen vor Ort betonte er deshalb auch immer, dass unkontrollierte Migration auf Dauer nur durch die Bekämpfung von Fluchtursachen zu bewältigen sei.

>Erbil im Nordirak liegt in der Region Kurdistan, die seit den 90er Jahren weitreichende Teilautonomie erlangt hat. In der Region leben rund 5,7 Millionen kurdische Bürgerinnen und Bürger und rund 1,5 Millionen Flüchtlinge. In der jüngsten Vergangenheit war das Gebiet ein Schwerpunkt für den Kampf mit dem sog. IS, wobei die kurdischen Peschmerga-Kämpfer in der Region einen enorm wichtigen Beitrag geleistet haben. Die Bewaffnung und Ausbildung durch die Bundeswehr war dabei von entscheidender Bedeutung.

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