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Vor 100 Jahren begann die systematische Vertreibung und Vernichtung der Armenier im Osmanischen Reich. Schätzungen zufolge kamen aufgrund von Massakern und Todesmärschen in den Jahren 1915 und 1916 zwischen 1 und 1,5 Millionen Menschen ums Leben.

Die Junge Union Deutschlands hat bereits 2012 gefordert, dass die Bundesrepublik Deutschland den Völkermord an den Armeniern endlich so bezeichnet. Zum hundertsten Jahrestag des Völkermordes am 24. April wird der stellvertretende JU-Bundesvorsitzende Roland Mittmann mit einer dreiköpfigen JU-Delegation an den offiziellen Gedenkfeierlichkeiten in Armenien teilnehmen, um so ein deutliches Zeichen zu setzen.

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union Paul Ziemiak und sein Stellvertreter Roland Mittmann fordern die Bundesregierung auf, die historische Jährung zum Anlass zu nehmen, um den systematischen Völkermord an den Armenien als solchen anzuerkennen:

"Am 24. April jährt sich der Genozid an den Armenien zum hundertsten Mal. Bis heute hat es die deutsche Bundesregierung vermieden, das Vorgehen des Osmanischen Reichs als das zu bezeichnen, was es ist: ein Völkermord gemäß der UN-Völkermordkonvention. Das Europäische Parlament und Papst Franziskus haben diesen Mut bereits bewiesen. Deutschland muss sich seiner besonderen Verantwortung stellen – nicht nur vor dem Hintergrund des schrecklichen Völkermordes, den unser eigenes Volk im Zweiten Weltkrieg begangen hat, sondern auch aufgrund der indirekten historischen Mitschuld, die das Deutsche Reich als Verbündeter des Osmanischen Reiches trägt.

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