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Zum 50. Jahrestag der offiziellen Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Paul Ziemiak, und der Vorsitzende der Internationalen Kommission der Jungen Union Deutschlands, Younes Ouaqasse:

Am 12. Mai diesen Jahres feiern wir den 50. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland. Vor dem Hintergrund des unermesslichen, durch die Shoa verursachten Leides ist die Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen eine einmalige Versöhnungsgeschichte.

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, als die unbegreiflichen und unmenschlichen Verbrechen der Nationalsozialisten langsam ihren Weg in das Bewusstsein der deutschen Gesellschaft und Politik fanden, war eine Annäherung der beiden Staaten, der beiden Gesellschaften nicht vorstellbar. Zu groß war das Leid, das die Shoa über die Juden brachte. Zu unvorstellbar die systematische Vernichtung eines ganzen Volkes, um sich eine Normalisierung vorstellen zu können.

Es ist ein Glücksfall der Geschichte und vor allem eine Leistung der Zivilgesellschaft beider Länder, dass 20 Jahre nach dem Krieg und schrecklichen Verbrechen die Menschen wieder zu einander fanden. Es waren aber auch Politiker wie Konrad Adenauer, Moshe Sharett, David Ben-Gurion und weitere, die den Mut und die Weitsicht besaßen, trotz der inneren Widerstände aufeinander zuzugehen.

Auch die Junge Union Deutschlands hat ihren Teil zu dieser Versöhnung beigetragen. In zahlreichen Artikeln, Pressemitteilungen und Aktionen, während der Israelbesuche des JU-Bundesvorstandes sowie verschiedener JU-Landes- und Kreisverbände haben wir unsere uneingeschränkte Solidarität und unsere Unterstützung für Israel und unser Bewusstsein für die geschichtliche Verantwortung unseres Landes zum Ausdruck gebracht. Delegationen israelischer Partnerorganisationen sind seit Jahren gern gesehene Freunde und Redner auf JU-Deutschlandtagen.

Nun ist es an uns, das zu bewahren, was frühere Generationen geschafft haben. Als Junge Union Deutschlands werden wir dafür sorgen, dass Antisemitismus und Fremdenhass auf deutschem Boden nie wieder Fuß fassen können. Die Geschichte unserer Aussöhnung, die uns auch Mut und Hoffnung zur Bewältigung anderer jahrzehntelanger Konflikte macht, werden wir als positives Beispiel in die Welt tragen.“

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Ihr Ansprechpartner

Juergen

Jürgen Kornmann - Bildungsreferent

Für konkrete Anfragen zu Namensartikel, Interviews, O-Tönen und Pressefotos (die auch hier zu finden sind) stehe ich gerne zur Verfügung. Die Junge Union Deutschlands veröffentlicht regelmäßig Pressemitteilungen.

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