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Paderborn, 15. Oktober 2016 – Industrie 4.0 war das Schwerpunktthema des zweiten Tages des Deutschlandtages der Jungen Union. Zum Leitantrag „Industrie 4.0 – Aufbruch Made in Germany“ erklärt Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union:

„In keinem Land sind Wohlstand und Industrie so stark verknüpft wie in Deutschland. Deshalb wird die Industrie 4.0 der Beweis für unsere technologische Entwicklungsfähigkeit und den Erhalt unseres Wohlstandes sein. Industrie 4.0 ist Chance und Herausforderung für Deutschland. Chance für eine effektivere und effizientere Produktion, Chance für eine neue Generation technologiebegeisterter junger Menschen.

Damit sie gelingen kann, müssen wir in Ausbildung, Infrastruktur und Energieversorgung investieren. Wir fordern deshalb, die Ausbildungssituation junger Menschen in MINT-Fächern zu verbessern. Wir brauchen neue Studiengänge und Ausbildungen, die sich an den Bedürfnissen von morgen orientieren. Viele innovative Geschäftsideen und Start-Ups kommen von Studenten. Daher sollten Hochschulen sie bei Unternehmensgründungen unterstützen. Auch die technische Ausstattung von Berufsschulen und die Bedingungen für berufsbegleitendes Studieren müssen verbessert werden.

Bessere Bildung reicht aber nicht aus, wenn wir auf dem Land kein schnelles Internet haben. Um die Verstädterung zu stoppen, muss es auf dem Land die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu Breitbandinternet und Hochtechnologie geben wie in der Stadt. Beim LTE-Ausbau liegt Deutschland im internationalen Vergleich immer noch auf dem Niveau von Marokko. Wir fordern deshalb einen nationalen Aktionsplan für Breitbandausbau und die schnelle Einführung des 5G-Standards.

Nur wenn wir die strukturellen Voraussetzungen schaffen, gelingt es uns, die Stärken unserer Industrie mit den Chancen der Digitalisierung zu verbinden.“

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