Berlin/Tessin, 1. Juni 2016 – Angesichts der heutigen Eröffnung des längsten Eisenbahntunnels der Welt, dem Gotthard-Basistunnel, fordern der JU-Bundesvorsitzende Paul Ziemiak und sein Stellvertreter, der verkehrspolitische Sprecher Christian Natterer den weiteren Ausbau den alpenquerenden Zulaufstrecken Richtung Österreich und Schweiz.

Dies gelte vor allem für die Rheintalbahn im Zuge der Achse Rotterdam-Gotthard-Genau als auch für den künftigen Zubringer des Brennerbasistunnel im Zuge der Achse Berlin-Innsbruck-Mailand-Palermo. Deutschland profitiere als Exportnation und Alpenanrainer enorm vom alpenquerenden Transitverkehr, daher sei die kürzlich prognostizierte Fertigstellung der Zulaufstrecken im Jahr 2040 nicht akzeptabel. Es könne nicht angehen, dass Proteste vor Ort, ein europäisches Verkehrsprojekt um Jahrzehnte verzögern würden, so Natterer. Der Schienenverkehr sei für die Bewältigung der zunehmenden Gütertransporte unerlässlich, könne aber die Massen des personenbezogenen Individualverkehrs alleine nicht bewältigen. Daher müssen auch die Straßenverbindungen über die Alpen weiter ausgebaut werden, was eine zweite Röhre für den Gotthard-Straßentunnel im Zuge der schweizerischen A13 dringend notwendig mache. Denn nur mit dem Ausbau aller Verkehrsträger, könne man der künftigen Verkehrsprognosen Herr werden. Bundesregierung und EU sollten daher mit der Schweiz zügig Verhandlungen aufnehmen, die Blockade des alpenquerenden Straßenausbaus im Zuge des 2000er Alpenschutzabkommens zu beenden, so Ziemiak und Natterer abschließend.

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