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Berlin, 9. Februar 2016 – Zu den Plänen der Bundesregierung, eine Bargeldgrenze einzuführen, erklären Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, und Nicolas Sölter, Vorsitzender der JU Bundeskommission Wirtschaft, Arbeit und Sozialsysteme:

„Eine Begrenzung von Bargeldzahlungen auf 5.000 € wäre für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung von allenfalls geringem Nutzen. Nach Einschätzung zahlreicher Experten auch aus der Justiz liefe sie in erster Linie auf eine weitere Verlagerung auf andere Zahlungsmethoden hinaus. Schon heute bedienen sich kriminelle Netzwerke vor allem bargeldloser Transaktionen über Scheinfirmen. Für uns steht fest, dass der Staat durch pauschale Verbote hier nie mit der Kreativität von Kriminellen wird Schritt halten können “, so Sölter.

„Die Einführung einer Bargeldgrenze betrifft vor allem die überwiegende Mehrheit an unbescholtenen Bürgern. Sie ist ein entscheidender Eingriff in die persönliche wirtschaftliche Freiheit eines jeden Einzelnen, da sie die Wahlmöglichkeit nimmt, selbst zwischen Bargeld und Überweisung zu entscheiden. Bargeschäfte sind auch gelebter Datenschutz. Eine Einschränkung der Bargeschäfte führt automatisch zu einer Einschränkung der Privatsphäre eines jeden Bürgers. Wir fordern die Bundesregierung daher dazu auf, von einer Einführung einer Bargeldgrenze abzusehen“, so Ziemiak.

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