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Berlin, 20. September 2016 - Es ist ein skandalöser Vorgang: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat TTIP-Gegner mit einem sechsstelligen Betrag aus Steuergeldern unterstützt. Mit diesem Vorgehen hat sich die Ministerin über den Koalitionsvertrag hinweggesetzt und die Bemühungen der Bundesregierung für ein Zustandekommen des Freihandelsabkommens untergraben. Dazu erklären Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands, und Nicolas Sölter, Vorsitzender der JU Bundeskommission Wirtschaft, Arbeit und Sozialsysteme:

„Es ist nicht das erste Mal, dass Bundesministerin Hendricks versucht, sich über Ressortzuständigkeiten, Koalitionsverträge und Geschäftsordnungen hinwegzusetzten. Dieses Mal hat sie den Bogen jedoch überspannt.

Mit ihrem Vorgehen hat sie die Bemühungen der Bundesregierung, die Bürger von diesem für Deutschland wichtigen Freihandelsabkommen zu überzeugen, sabotiert und der Lächerlichkeit preisgegeben. Der Schaden für die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung bei künftigen internationalen Verhandlungen ist beträchtlich. Wir legen Frau Hendricks daher nahe, umgehend von ihrem Ministeramt zurückzutreten.“

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