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Berlin, 26.06.2018 – Zum Kompromiss der Regierungsfraktionen vom vergangenen Wochenende, den Bezug des Baukindergeldes weiter einzuschränken, erklären Paul Ziemiak MdB, Bundesvorsitzender der Jungen Union, und Philip Hoffmann, Vorsitzender Kommission Finanzen, Arbeit und Soziales:

„Die Regelung, das Baukindergeld nur an Familien auszuzahlen, die weniger als 120m2 Wohnfläche zur Verfügung haben, ist eine schlechte Nachricht für junge Familien in Deutschland und eine weitere Entscheidung zu Lasten der Menschen im ländlichen Raum.

Ziel des Baukindergeldes sollte es sein, vor allem Familien mit mittlerem und geringem Einkommen beim Bauen oder Kaufen einer Immobilie zum Eigengebrauch zu unterstützen. Unterstützt werden sollte deshalb nach den finanziellen Mitteln und nicht nach der Größe des Bauvorhabens. Genau das wird aber passieren, wenn die neue Regelung greift: Denn junge Familien, die sich aus den Stadtzentren zurückziehen und aus Kostengründen aufs Land ziehen, können hier häufig zu geringeren Preisen großzügiger bauen. Das macht viele ländliche Räume noch attraktiver. Wenn das Baukindergeld aber nicht nach Einkommen, sondern nach Baufläche ausgezahlt wird, fällt dieser Vorteil weg.

Wir fordern deshalb, diese zusätzliche Regelung zu streichen. Alternativ können wir uns eine Kaufpreisdeckelung als Ergänzung zur Einkommensdeckelung vorstellen, die greift, wenn die Kosten des Baus oder Erwerbs über 500.000 Euro liegen. Denn auch eine Kostenexplosion sollte verhindert werden.“

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