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Zum geplanten Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention erklären der JU Bundesvorsitzende Paul Ziemiak und die Vorsitzende der Gesundheitskommission Andrea Müller:

"Eine Förderung der gesundheitlichen Prävention ist gleich unter mehreren Gesichtspunkten richtig und wichtig. Rechtzeitige gesundheitliche Vorsorge erhöht nicht nur die Lebensqualität der Menschen, vor allem im hohen Alter, verbessert die Leistungsfähigkeit im Alltag und Beruf dadurch, dass weniger erkranken, sondern lohnt sich auch für den Staat. Prävention an den richtigen Stellen senkt lang- und mittelfristig Kosten im Gesundheitssystem.

Prävention ist jedoch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, deren Finanzierung nicht nur auf die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherungen abgewälzt werden darf. Dies könnte Beitragserhöhungen zur Folge haben, die besonders finanziell schwache junge Menschen und Familien zusätzlich belasten würden. Im Sinne des Gerechtigkeits- und Verursacherprinzips macht es viel mehr Sinn, die gesundheitliche Vorsorge zum Beispiel über Tabak- oder Alkoholsteuer zu finanzieren. Eine steuerfinanzierte Prävention würde dafür sorgen, dass die gesamte Gesellschaft sich an den Kosten beteiligt.

Vor diesem Hintergrund begrüßt die Junge Union Deutschlands zwar das geplante Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention, fordert aber dessen Finanzierung von Anfang an nachhaltig und sozial gerecht zu gestalten."

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