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Berlin, 26.07.2018 – Die Junge Union Deutschlands kritisiert das gestern gefällte Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Genome Editing. Der Vorsitzende der Agrarkommission Marius Keite sieht hierin vor allem ein Hemmnis von Entwicklung und Innovation:

„Mit der Einstufung von Pflanzen, die mit Hilfe von Genome Editing wie z.B. CRISPR/Cas gezüchtet wurden, als gentechnisch verändert, geht für Deutschland und die EU eine Chance verloren. Die Möglichkeiten neue Sorten anzubauen, die zum Beispiel deutlich weniger Pestizidanwendung benötigen, aber unter Anwendung des Genome Editing gezüchtet wurden, wird den europäischen Landwirten in der Konsequenz des Urteils genommen. Dies steht im Widerspruch zu den eigentlichen Bestrebungen zur Reduzierung von Pflanzenschutzmittel. Anpassungen an Standortfaktoren und ernährungsspezifische Anforderungen sind weitere Bereiche in denen Genome Editing die Züchtung von Pflanzen effizienter und schneller machen würde.“

Weiter begründet Victoria Lehmann, stellv. Vorsitzende der Kommission, die Einschätzung der Junge Union Deutschlands: „Neben dem Nachteil für die Landwirtschaft, ist es auch für die Forschung und Züchtung in der EU ein herber Rückschlag. Viele Institutionen untersagen die Anwendung von Gentechnik, zu dieser nun auch Genome Editing gehört. Im Ergebnis werden Forschung und Entwicklung in das nicht-europäische Ausland abwandern. Damit verlässt auch viel Innovationspotenzial die EU.“

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