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Anlässlich der Iran-Reise von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel warnt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, vor verfrühter Euphorie. Ziemiak ist auf einer viertägigen Reise in Israel und erklärt am Rande eines Besuchs der Knesset:

„Unsere israelischen Partner sind irritiert wie leichtfertig über die Krisen in der Region und die problematische Rolle des Irans hinweggeschaut wird. Das Atomabkommen war ein wichtiger diplomatischer Erfolg, den man aber nicht überbewerten sollte. Der Iran lehnt weiterhin das Existenzrecht Israels ab und unterstützt weltweit terroristische Aktivitäten, insbesondere die Infrastruktur von Hizbullah und Hamas. Die ablehnende Reaktion des iranischen Außenministers auf Sigmar Gabriels Vorschläge zur Aussöhnung zeigt eindrücklich wie weit der Weg noch zu gehen ist. Dass wenige Tage nach der Atom-Einigung unser Bundeswirtschaftsminister die Geschäftsmöglichkeiten deutscher Unternehmen ausloten möchte, ist insgesamt ein gefährliches Signal in die Region. Erstes Ziel des Abkommens war die Sicherheit Israels und des gesamten Nahen und Mittleren Ostens vor einer iranischen Atombombe und nicht wirtschaftliche Wachstumschancen durch die Lockerung der Sanktionen.“

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