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Berlin, 2. November 2015. Die Junge Union fordert anlässlich der sich für 2016 abzeichnenden größten Rentenerhöhung seit über 20 Jahren ein Umdenken in der Rentenpolitik.

Die Freude über die Ankündigung von Alexander Gunkel, Vorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Bund, über die Anhebung der Renten im kommenden Jahr um vier bis fünf Prozent, kann die JU nur begrenzt teilen.

Nicolas Sölter, Vorsitzender der Bundeskommission Wirtschaft, Arbeit und Sozialsysteme der Jungen Union: „Natürlich ist es wichtig, dass Menschen, die ihr Leben lang hart für ihre Rente gearbeitet haben, im Alter auch davon leben können. Was uns Sorge bereitet, ist die Ideenlosigkeit der Bundesregierung in Bezug auf die Rentenversorgung künftiger Generationen. Die private Altersvorsorge befindet sich in einer Krise, gleichzeitig wurde das umlagefinanzierte System in den letzten Jahren durch teure Wahlgeschenke geschwächt. Für unsere Generation scheinen die Grundfesten der Alterssicherung wegzubrechen, was offenbar kaum jemanden interessiert.“

Paul Ziemiak, Bundesvorsitzender der Jungen Union: „Die Rente mit 63 war für die langfristige Tragfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung ein fatales Zeichen. Vor dem Hintergrund des Demografischen Wandels und der momentanen Rentenpolitik wird es immer wahrscheinlicher, dass wir Jungen im Alter draufzahlen werden. Wir brauchen daher dringend ein Umdenken in der Rentenpolitik. Eine erste Entlastung des Rentensystems wären deutliche Anreize in Richtung einer Flexi-Rente. Die Politik darf Menschen, die im Alter länger arbeiten wollen, keine Steine in den Weg legen, sondern sollte im Gegenteil für eine längere Lebensarbeitszeit werben. Der Fixpunkt für Zu- und Abschläge muss an die durchschnittliche Lebenserwartung gekoppelt werden. Fällen der verminderten Erwerbsfähigkeit sollte nicht mit Gießkannenlösungen, sondern mit einer Aufwertung der Erwerbsminderungsrente begegnet werden. Nur so werden wir die Interessen von Jung und Alt in einen fairen Ausgleich bringen können.“

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