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Zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde erklären der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Benedict Pöttering, und der gesellschaftspolitische Sprecher der JU, Nicolas Sölter:

„Die Akten der Stasi-Unterlagenbehörde müssen auch in Zukunft für die Betroffenen zugänglich sein. Opfer der SED-Diktatur bedürfen der Möglichkeit, sich mit den Verbrechen, die ihnen angetan wurden, auseinanderzusetzen. Die Regelüberprüfung von Beamten auf ihre Stasi-Vergangenheit muss beibehalten und die Rekonstruktion zerrissener Unterlagen fortgeführt werden. Es darf kein übereilter Schlussstrich unter dieses noch junge Kapitel der deutschen Geschichte gezogen werden.

Im vergangenen Jahr wurden bei der Stasi-Unterlagenbehörde 88.000 Anträge auf Akteneinsicht gestellt. Dies zeigt, dass das Bedürfnis nach Aufklärung weiter besteht. Eine Aufarbeitung der persönlichen Geschichte ist für viele Menschen die einzige Möglichkeit, mit den Verbrechen und Schikanen, unter denen sie während der SED-Diktatur leiden mussten, abzuschließen. Wissenschaft und Medien nutzen das Archiv für Forschung und Aufklärung über die Zeit der „DDR“. Ein tiefes Verständnis für die Fehler des sozialistischen Regimes der SED trägt dazu bei, dass sich derartiges nicht wiederholt.

Die Erinnerung an die zweite deutsche Diktatur verblasst zunehmend und die Unkenntnis über den SED-Unrechtsstaat nimmt zu. Dies ist unter anderem Ergebnis einer gezielten Verharmlosungsstrategie der SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“. Die Junge Union stellt sich der Relativierung und Verharmlosung der im Namen des Sozialismus begangenen Verbrechen entschieden entgegen und plädiert für eine fortlaufende Aufarbeitung.

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