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Zu den Aussagen des SPD-Politikers und Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums, Matthias Platzeck, erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, und Bundesvorstandsmitglied Norman Blevins:

„Die Äußerungen von Herrn Platzeck, die westliche Gemeinschaft müsse dem russischen Präsidenten Putin in der Ukraine-Krise mehr Verständnis entgegenbringen sowie eine Abspaltung der Ostukraine und die Annexion der Halbinsel Krim hinnehmen, sind mehr als befremdlich. Gerade mit Hinblick auf eine akute Eskalation der Krise und den Aufmarsch russischer Truppen an der ukrainischen Grenze handelt Herr Platzeck unverantwortlich. Die Annexion der Krim war ganz klar völkerrechtswidrig und darf nicht nachträglich legitimiert werden.

Die westliche Gemeinschaft hat jahrzehntelang versucht, Russland in die europäische Sicherheitsarchitektur miteinzubeziehen, um gegensätzliches Misstrauen abzubauen und Vertrauen zu schaffen. Mit Bedauern beobachtet die Junge Union Deutschlands die Rückschritte des letzten Jahres, die sich jedoch schon seit längerer Zeit abzeichneten.

Als ein Land, das jahrzehntelang gespalten war und teilweise unter dem sowjetischen Diktat stand, muss Deutschland besonderes Verständnis für die Ukraine aufbringen. Die Entscheidung, sich der EU anzunähern, darf keinem europäischen Land aufgrund egoistischer und vermeintlich wirtschaftlicher Interessen verwehrt bleiben. Das sind wir allen Menschen, die sich in der Vergangenheit für ein Ende der kommunistischen Diktatur in Mittel- und Osteuropa sowie in jüngster Zeit auf dem Maidan für Freiheit eingesetzt haben, schuldig.

Die Junge Union begrüßt die Bemühungen von Bundeskanzlerin, Dr. Angela Merkel MdB, um eine friedliche, politische Lösung des Konfliktes. Wir erachten es als sehr wichtig, die Gesprächskanäle nach Moskau weiterhin offen zu halten und den Dialog nicht abbrechen zu lassen. Jedoch lehnt die Junge Union Deutschlands eine Appeasementpolitik auf Kosten der Ukraine entschieden ab!“

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