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Zu einer Altersbegrenzung bei der Gültigkeit von Führerscheinen erklären die Bundesvorsitzenden der Jungen Union und der Senioren Union, Philipp Mißfelder MdB und Prof. Dr. Otto Wulff:
 
"Vorschnelle Verallgemeinerungen wie die vom ,jugendlichen Raser' oder die der ,hör- und sehgeschädigten Senioren' helfen in der Sache nicht weiter. Wir setzen vielmehr auf die Selbstverantwortung und Einsicht der Menschen, um zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr beizutragen. Fahrbeeinträchtigungen durch Volkskrankheiten wie Diabetes, Herz- und Kreislaufschwäche oder Sehbehinderungen sind unabhängig vom Alter.
 
"Statistische Milchmädchenrechnungen" wie die von einer angeblich "dramatischen Zunahme" der Verkehrsunfälle von Senioren in den letzten 15 Jahren von 5,4 Prozent auf 12,4 Prozent helfen dabei nicht weiter, betonte Senioren-Chef Wulff. "In den letzten 15 Jahren ist auch der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung deutlich gestiegen, während die Zahl der unter 21-Jährigen aufgrund des lang anhaltenden Geburtenrückgangs deutlich zurückgegangen ist."
 
Wenn überhaupt, dürfe es nur für solche Führerschein-Inhaber, bei denen fahrrelevante gesundheitliche Beeinträchtigungen festgestellt würden, Kontroll-Untersuchungen geben. Alles andere führe nur zu einem neuen "Kontroll-Bürokratismus", dessen Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ergebnis stehe. "Statt bürokratische Hürden aufzubauen, appellieren wir lieber an die Einsicht der Menschen und setzen auf Freiwilligkeit", betonte Mißfelder. "Wir lehnen jede Generationen-Diskriminierung ab."

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