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Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Philipp Mißfelder MdB:
 
„Der 9. November 1989 ist einer der glücklichsten Tage der deutschen Geschichte. Vor 20 Jahren gelang es den Ostdeutschen, Mauer und Stacheldraht auf friedliche Weise zu überwinden. Ihr Wunsch nach Freiheit und Demokratie war stärker als die Unterdrückung durch das SED-Regime. Die Grenzöffnung und die vorangegangenen Montagsdemonstrationen waren nach 28 Jahren der Teilung durch die unmenschliche Mauer zugleich der Anfang vom Ende des Unrechtsstaats DDR. Knapp elf Monate später war Deutschland wieder vereint, der Kalte Krieg im nunmehr zusammenwachsenden Europa endgültig überwunden.
 
Die Junge Union Deutschlands dankt dem früheren Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl für seine historische Leistung im Einigungsprozess. Durch seine Freundschaft zu Staatsmännern wie George Bush, Michail Gorbatschow und Francois Mitterrand, die ihr Vertrauen in das verantwortungsvolle Handeln des Bundeskanzlers setzten, ist das Geschenk der Einheit unseres Landes Wirklichkeit geworden.
 
Seitdem ist die innere Einheit unseres Landes weit vorangekommen. 86 Prozent aller Deutschen sehen die Wiedervereinigung positiv. Zudem ist auch die wirtschaftliche Entwicklung mit einem realen Wachstum von 7,9 Prozent jährlich erfolgreich – der Lebensstandard hat sich mittlerweile nahezu angeglichen, der Aufbau Ost hat zu einer beispiellosen Modernisierung der Infrastruktur geführt.
 
Wie kein anderes Datum ist der 9. November ein Spiegelbild der wechselvollen deutschen Geschichte des zurückliegenden 20. Jahrhunderts. An diesem Tag gedenkt die Junge Union Deutschlands der Opfer der von den Nationalsozialisten in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 deutschlandweit entfesselten Gewalt gegen Deutsche jüdischen Glaubens. Die Zerstörung von Synagogen und die Plünderung ihrer Wohnungen und Geschäfte kostete hunderte von Menschen das Leben. Das Pogrom markiert den Auftakt für die europaweite Verfolgung und Ermordung der Juden. Es ist unsere bleibende Verpflichtung, dass sich diese Verbrechen nie mehr wiederholen. Die Freundschaft und Solidarität mit Israel, zu der sich Bundeskanzlerin Angela Merkel klar bekannt hat, ist ein Grundprinzip deutscher Außenpolitik. Insbesondere für die junge Generation ist es daher wichtig, die Erinnerung an die mit dem 9. November verbundenen Ereignisse wachzuhalten.“

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