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Zur Ankündigung von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, am Kernkraft-Ausstiegbeschluss der ehemaligen rot-grünen Bundesregierung festzuhalten, erklären der ener-giepolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Daniel Walther, und die Moderatorin des JU-Gesprächskreises Energiepolitik, JU-Bundesvorstandsmitglied Kristin Peitz:

„Die Junge Union hält an der Kernenergie als klimaschonende und moderne Form der Energie-gewinnung für den Industriestandort Deutschland fest. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung bekräftigt unmissverständlich, dass CDU/CSU und FDP „die Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke unter Einhaltung der strengen deutschen und internationalen Sicherheitsstandards verlängern“ wollen.

Unser Land verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung im Bau und Betrieb von Kernkraftwerken. Die deutschen KKWs sind die sichersten Anlagen der Welt. Durch ihre hohe Versorgungssicherheit bilden sie die mit Abstand stabilste Säule der deutschen Energiegewinnung. Kaum eine andere Kraftwerksform versorgt die deutsche Bevölkerung derart klimaschonend, effizient und günstig mit Strom wie ein Kernkraftwerk. Die Sicherung der Energieversorgung ist angesichts des weltweit steigenden Energiebedarfs sowie der wachsenden Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten eine der großen Zukunftsherausforderungen. Gerade wegen der langfristigen Bedeutung einer sicheren und bezahlbaren Versorgung mit Energie, von der letztlich unser Wohlstand abhängt, muss die Politik verantwortlich handeln, ohne ideologischen Träumereien nachzuhängen. Den von der rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie lehnen wir deshalb ab.

Die Junge Union engagiert sich dafür, dass das Zieldreieck aus Grundlastfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit im Mittelpunkt einer nachhaltigen und langfristigen Energiepolitik steht - nicht zuletzt im Interesse der kommenden Generationen. Zu einem fortschrittlichen Energiemix gehören daher neben Solar- und Windkraftanlagen sowie modernen Kohle- und Gaskraftwerken selbstverständlich auch sichere Kernkraftwerke. International befinden sich zur Zeit zahlreiche neue KKWs in der Planungsphase oder werden bereits gebaut. Ein einseitiger deutscher Ausstieg aus dieser Technologie ändert nichts an der Tatsache, dass Deutschland von Ländern umgeben ist, die weiterhin auf die Kernkraft vertrauen. Wir würden uns freuen, wenn Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen MdB vor diesem Hintergrund seine Meinung noch einmal überdenkt.“

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