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Zu den ständigen Stasi-Enthüllungen in der Landtagsfraktion der Brandenburger Linkspartei erklären der Bundesschatzmeister der Jungen Union, Daniel Walther aus Brandenburg, und das thüringische Bundesvorstandsmitglied Stefan Gruhner:
 
„Die ständig neuen Entdeckungen Stasi-belasteter Abgeordneter in der Landtagsfraktion der SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ im brandenburgischen Landtag nehmen ein unerträgliches Ausmaß an. Dass erst jetzt nach der Regierungsbildung deutlich wird, wie tief die Genossen der Linkspartei in den DDR-Unrechtsstaat verstrickt sind, zeigt, dass die Wähler in Brandenburg systematisch von den SED-Erben getäuscht und hinters Licht geführt wurden.
 
Gleichzeitig bestätigt sich die Haltung der Jungen Union gegenüber der Linkspartei. Die SED-Fortsetzungspartei hat weder ihre Geschichte aufgearbeitet noch sind Anzeichen erkennbar, dass sie sich vom SED-Unrecht distanziert. Es ist ein Skandal, dass die SPD unter Ministerpräsident Matthias Platzeck ausgerechnet im 20. Jahr der friedlichen Revolution den Tätern der SED-Diktatur wieder zur Macht verholfen hat. Das ist eine schallende Ohrfeige für alle Opfer der Stasi und eine Verhöhnung insbesondere der Bürgerrechtsbewegung in der DDR. Es ist außerdem absolut unverständlich, wie Platzeck von Versöhnung mit früheren Stasi-Spitzeln sprechen kann, wenn diese selbst keinerlei Bereitschaft zeigen, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen, und noch heute als verschwiegene Front Wahlbetrug, Mauertote und das Unrecht der DDR rechtfertigen.
 
Der frühere SPD-Bundesvorsitzende Platzeck, der nach dem Mauerfall selbst am Runden Tisch mitverhandelte, hat mit dieser Regierungsbildung einen schweren Fehler begangen. Dieses Trauerspiel schadet dem Land Brandenburg und seinen Bürgern. Die Tatsache, dass Brandenburg darüber hinaus dasjenige Bundesland ist, in denen die meisten Stasi-belasteten Beschäftigten in der Landesverwaltung tätig sind, zeigt, dass die märkische Sozialdemokratie die Ansammlung der Stasi-Spitzel schweigend duldet.“

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