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Am 26. Januar 2010, 65 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus. Dieses Datum, das 1996 der damalige Bundespräsident Roman Herzog zum Tag des Erinnerns erklärte, mahnt uns als junge Generation, wachsam zu sein und unsere Werte wie Freiheit, Demokratie und die Bewahrung der Menschenwürde zu verteidigen. Es gilt, der Anfänge zu wehren und entschieden jeder Art von Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus entgegenzutreten. Der Zivilisationsbruch des millionenfachen Völkermords darf sich niemals wiederholen! Nur wer die Vergangenheit kennt, kann verantwortlich eine friedliche Zukunft in Freiheit und Demokratie gestalten.

Diese Verantwortung Deutschlands, die aus seiner Geschichte erwächst, zeigt sich in besonderem Maß gegenüber dem Staat Israel. Die vertrauensvolle Freundschaft zwischen beiden Ländern, die sich in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, zu bewahren und zu festigen, bleibt unsere Verpflichtung. An die wechselvolle Geschichte, aber auch die gewachsene Partnerschaft und freundschaftliche Verbindung beider Länder erinnerte auch Israels Staatspräsident Shimon Peres bei seiner Ansprache während der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag. Der Holocaust, so Peres eindrücklich, sei ein „ewiges Warnzeichen“. Neben dem israelischen Staatspräsidenten hielt der polnische Historiker und Holocaust-Überlebende Feliks Tych eine bewegende Rede. An der Gedenkfeier im Parlament nahmen Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesratspräsident Jens Böhrnsen und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, teil.

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