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Anlässlich des 9. Filmpolitischen Empfangs der Jungen Union Deutschlands am 12. Februar erklären der Bundesvorsitzende Philipp Mißfelder MdB, seine bayerische Stellvertreterin Dorothee Bär MdB und der medienpolitische Sprecher, Bundesschatzmeister Daniel Walther:
 
„Der deutsche Film konnte auch im Jahr 2009 seinen Erfolgskurs fortsetzen: Mit einem Marktanteil von 27 Prozent erzielten deutsche Filme einen neuen Höchstwert. Die Besucherzahl in den Kinos stieg auf 146,3 Millionen, was einem Plus von gut 13 Prozent zum Vorjahr entspricht. Parallel dazu erhöhten sich laut der Filmförderungsanstalt (FFA) auch die Einnahmen an den Kinokassen um 22,6 Prozent auf 976 Millionen Euro. Die beiden Oscar-Nominierungen für „Das weiße Band“ sowie die Prämierungen dieses Film von Michael Haneke bei den Filmfestspielen in Cannes und den Golden Globes unterstreichen die internationale Wertschätzung von in Deutschland entstandenen Produktionen.
 
Diese Erfolgsgeschichte ist insbesondere dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF) zu verdanken, der maßgeblich auf das Engagement von Kulturstaatsminister Bernd Neumann MdB zurückzuführen ist. Mit dem DFFF ist es gelungen, dass der Film als Kultur- und zugleich auch als Wirtschaftsgut von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Um die positive Entwicklung des Filmstandorts Deutschland und der Filmwirtschaft insgesamt weiter voranzutreiben, fordert die Junge Union, die Kappungsgrenzen bei der Förderung großer Produktionen zu erhöhen oder sogar aufzuheben. Damit verbunden wäre eine Erhöhung des DFFF-Volumens, die die Position der deutschen Filmwirtschaft als bedeutenden Wirtschaftsfaktor nachhaltig verbessern würde.
 
Die Junge Union, die sich seit Jahren für den deutschen Film einsetzt, ist stolz, dass im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung die Einrichtung einer bei der KfW angesiedelten ,Filmbank‘ enthalten ist. Wir begrüßen diese Impulse, da dadurch die Finanzierung von Produktionen in Deutschland unterstützt werden soll. Die Politik ist gefordert, die positive Entwicklung der Filmwirtschaft auch künftig voranzubringen. Veranstaltungen wie der 9. Filmpolitische Empfang anlässlich der 60. Berlinale tragen dazu bei, dass Produzenten, Regisseure, Schauspieler, Medienvertreter und Politiker miteinander im Gespräch bleiben, um gemeinsam den Filmstandort Deutschland zu stärken.“

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