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Zur Einsetzung der Regierungskommission zur künftigen Finanzierung des Gesundheitswesens erklärt der sozialpolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Dr. Marc Tenbücken:
 
„Die Hoffnung vieler Mitbürger, dass die neue Bundesregierung aus CDU, CSU und FDP nach Jahren des Stillstands beherzt eine tragfähige und demografiefeste Reform des Gesundheitswesens auf den Weg bringen wird, sind enttäuscht worden. Ob die vom Bundesgesundheitsminister eingesetzte Regierungskommission zur zukünftigen Finanzierung des Gesundheitswesens dieses Empfinden wird ändern können, steht zu bezweifeln.
 
Aus Sicht der Jungen Union Deutschlands ist es absolut unverständlich, wieso die Regierungsparteien die bereits vorhandenen Positionen nicht endlich umsetzen. Alle seriösen Reformvorschläge liegen seit langem vor. Weder die laufende Diskussion zwischen FDP und CSU noch die Arbeit der Regierungskommission werden zur weiteren Erhellung beitragen.
 
Die Junge Union Deutschlands fordert die beteiligten Parteien auf, das existierende Konzept der Solidarischen Gesundheitsprämie zu realisieren. Dieses Konzept, das von CDU und CSU in den letzten Jahren gemeinsam ausgearbeitet wurde, vereinigt Elemente einer einkommensunabhängigen Prämie mit einem Solidarausgleich für Geringverdiener und Sozialleistungsempfänger.
 
Im Interesse der jungen Generation sollte schnellstmöglich ein Finanzierungsweg eingeschlagen werden, der Planungssicherheit herstellt. Die Solidarische Gesundheitsprämie ist als Instrument für eine langfristige Finanzierung des Gesundheitswesens geeignet, da sie die richtige Balance zwischen einer, unter Versicherungsaspekten richtigen und sinnvollen reinen Prämienfinanzierung und einer notwendigen sozialverträglichen Transferleistung herstellt. Zudem bringt sie Verlässlichkeit für Unternehmer, indem sie die zwingend notwendige Entkoppelung der Lohn- von den Gesundheitskosten sichert.
 
Für die Junge Union Deutschlands gilt: Die angesichts des demografischen Wandels notwendige Neuausrichtung der Finanzierung des deutschen Gesundheitswesens kann nur auf Basis einer einkommensunabhängigen Komponente Erfolg haben. Denn im Mittelpunkt aller Reformbemühungen auf der Finanzierungsseite müssen Transparenz und Eigenverantwortung für alle Versicherten stehen. Weder Bürgerversicherung noch Gesundheitsfonds können dies erreichen.“

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