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Anlässlich des 20. Jahrestages der ersten freien Wahlen zur Volkskammer der DDR am 18. März 1990 erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, sowie die Bun-desvorstandsmitglieder aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen, Daniel Walther, Matthias Horn, Stefan Gruhner und Johanna Krause:

„Heute vor 20 Jahren konnten die Bürger Ostdeutschlands erstmals seit einem halben Jahrhundert wieder an freien Wahlen teilnehmen. Verhinderten seit 1933 die Nationalsozialisten jegliche freie politische Willensbildung der Bürger in Deutschland, übernahmen nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Kommunisten mit sowjetischer Rückendeckung diese Rolle im Ostteil. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) tat seither alles, um eine Beteiligung der Menschen am politischen Prozess zu unterbinden und die Gesellschaft mithilfe brutaler Machtausübung gleichzuschalten. Die vorhandenen Blockparteien waren der SED-Willkürherrschaft bedingungslos ausgeliefert und bildeten nicht mehr als eine scheindemokratische Fassade. Die Volkskammer war ein Geisterparlament, dem jegliche demokratische Legitimation fehlte.

Der unbändige Freiheitswillen der ostdeutschen Bürger brachte die Berliner Mauer am 9. November 1989 schließlich zu Fall. In der Folge ist es dem stetigen Druck der neugegründeten Organisationen wie dem Demokratischen Aufbruch, Bündnis 90, der Deutschen Sozialen Union und dem Neuen Forum zu verdanken, dass die ersten freien Wahlen zur Volkskammer am 18. März 1990 stattfinden konnten. Bei der Wahl erreichte die „Allianz für Deutschland" mit Hilfe des aufopferungsvollen Einsatzes vieler westdeutscher Kreisverbände von CDU und CSU und dem entschlossenen Handeln von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl das stärkste Ergebnis aller angetretenen Parteien. Die erste freie Wahl zur Volkskammer war ein historischer Sieg der Demokratie.

Zugleich wurde die bis heute verfolgte Strategie der SED offenkundig, mit ständigen Namensänderungen ihre Herkunft als Staatspartei der DDR-Diktatur zu verschleiern. Bereits zur Volkskammerwahl im März 1990 wurde das heuchlerische Kürzel PDS verwendet. Die aus der PDS hervorgegangene Linkspartei ist somit unweigerlich die Nachfolgepartei der SED und damit verantwortlich für die Unterdrückung der ostdeutschen Bevölkerung zur Zeit des real existierenden Sozialismus. Bis heute weigern sich führende Vertreter der Linkspartei, die verbrecherische Geschichte ihrer Partei aufzuarbeiten. Stattdessen werden die DDR glorifiziert und die Opfer von Stasi-Terror und Mauerbau verhöhnt. Gerade am 20. Jahrestag der ersten freien Volkskammerwahl muss daran erinnert werden, welchen Freiheitsgewinn die Bürger Ostdeutschlands durch die demokratische Abwahl der SED erreicht haben."

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