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Zu den Beschlüssen des Deutschlandrates, der am 26. und 27. März 2010 in Manching tagte, erklären die Verfasser der Vorlagen „Innovationsstandort Deutschland“ und „Landwirtschaft ist Zukunft“, Bundesschatzmeister Daniel Walther sowie die Bundesvorstandsmitglieder Marcel Grathwohl, Kristin Peitz, Daniela Puls und Dr. Marc Tenbücken:
 
„Der Deutschlandrat der Jungen Union hat bei seiner Tagung im oberbayerischen Manching wichtige Zeichen gesetzt. Mit den Beschlüssen werden klare Forderungen zur künftigen Industrie- und Innovationspolitik sowie zur Stärkung der Landwirtschaft formuliert. Für die Sicherung des Wohlstandes sowie die Erhaltung und die Schaffung von Arbeitsplätzen ist es aus Sicht der jungen Generation notwendig, jetzt die richtigen Rahmenbedingungen für Zukunftsbranchen zu setzen, um die Wettbewerbsfähigkeit, die Investitionsbereitschaft und den Erfindergeist der Unternehmen in Deutschland weiter zu erhöhen.
 
Die Junge Union Deutschlands bekennt sich im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft zu einer pragmatischen Industrie- und Mittelstandspolitik ohne ideologische Scheuklappen und starres Plandenken. Wir setzen dabei in erster Linie auf die Erfahrung der Verantwortungsträger in der Wirtschaft – etwa in den familiengeführten Unternehmen – und nicht auf staatliche Programme. Gleichwohl ist der Staat in der Pflicht, strategisch wichtige Schlüsseltechnologien verlässlich zu unterstützen. Die von der Bundesregierung 2008 angestoßene Hightech-Initiative ist ein wichtige Maßnahme, vorhandenes Wissen weiterzuentwickeln, die öffentliche Infrastruktur auszubauen und Forschungs- und Entwicklungsstandorte zu fördern.
 
Die Landwirtschaft bleibt wegen ihrer großen wirtschaftlichen Bedeutung für den ländlichen Raum ebenfalls eine chancenreiche Zukunftsbranche. Aus Sicht der Jungen Union Deutschlands ist der Landwirt ein innovativer Unternehmer, dessen Bedeutung für die Versorgung mit gesunden und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln, die Landschaftspflege sowie die Erzeugung von Energie in den kommenden Jahren stetig zunehmen wird. Es gilt, die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft zu sichern, indem insbesondere die landwirtschaftliche Sozialversicherung durch Reformen zukunftsfest gemacht, die verantwortungsvolle Nutzung der Grünen Gentechnik gefördert sowie die Eigenverantwortung des Verbrauchers gestärkt wird.
 
Gemeinsam müssen Wirtschaft, Tarifparteien, Politik und Verbände dafür sorgen, die hohen Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern durch mehr kinderfreundliche Arbeitszeitmodelle, die Einführung des Teilelterngeldes sowie die Ausweitung der Partnermonate einzuebnen. Dazu wurde auf Initiative der beiden stellvertretenden Bundesvorsitzenden Dorothee Bär und Nina Warken der Antrag ,Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern beenden, für einen Mentalitätswandel sorgen‘ beschlossen.“
 
Die Beschlüsse sind unter www.junge-union.de, Rubrik Beschlüsse abrufbar.

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