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Zum heutigen Kabinettsbeschluss, ein nationales Stipendienprogramm einzuführen, erklären der wissenschaftspolitische Sprecher der Jungen Union Deutschlands, Bundesvorstandsmitglied Stefan Gruhner, sowie die Vorsitzenden der Kommission Bildungspolitik, die Bundesvorstandsmitglieder Tom Zeller und Jessica Meyer:
 
„Die Junge Union begrüßt den heute von der Bundesregierung verabschiedeten Gesetzentwurf zum Aufbau eines nationalen Stipendiensystems. Damit wird eine unserer zentralen Forderungen umgesetzt und eine weitere wichtige Etappe Richtung ,Bildungsrepublik Deutschland‘ beschritten. Das nationale Stipendiensystem ist ein klares Bekenntnis der schwarz-gelben Bundesregierung zur Hochbegabten- und Eliteförderung in Deutschland. Die Leistung von Studenten wird in den Mittelpunkt gestellt. Auch im Studium gilt, dass sich Leistung und Eigeninitiative lohnen.
 
Gleichzeitig verbessert das nationale Stipendiensystem die Bildungschancen benachteiligter Bevölkerungsgruppen, weil die Stipendien zusätzlich zum – heute ebenfalls erhöhten – BAföG vergeben und nicht angerechnet werden. Begabtenförderung und Chancengerechtigkeit gehen beim neuen nationalen Stipendiensystem Hand in Hand. Als politischer Jugendverband heben wir ausdrücklich hervor, dass auch das politische und soziale Engagement für unsere Gesellschaft bei der Bewerbung um die Stipendien berücksichtigt werden soll.
 
Die gemeinsame Finanzierung der Stipendien durch Wirtschaft und Staat sind ein konsequenter Schritt, um die gesamte Gesellschaft zu beteiligen. Schließlich profitiert auch die Wirtschaft von gut ausgebildeten Nachwuchskräften. Die Finanzierung der Bildung muss zukünftig immer stärker eine gesamtgesellschaftliche Kraftanstrengung werden. Dabei ist jeder Einzelne, aber auch Wirtschaft und Staat gefragt. Das nationale Stipendiensystem wird langfristig die Hochschulen dazu anhalten, noch mehr Drittmittel – die gegenwärtig im internationalen Vergleich viel zu niedrig sind – und Spenden einzuwerben, um Stipendien vergeben zu können. Autonomie von Hochschulen bedeutet auch, dass Universitäten ihre Kraftanstrengung zur Einwerbung zusätzlicher Mittel bei der Wirtschaft deutlich forcieren.“

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