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Zur aktuellen Debatte über das Thema Internetsperren erklären der medienpolitische Sprecher der Jungen Union, Bundesschatzmeister Daniel Walther, und Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann:
 
„Die Junge Union Deutschlands spricht sich klar für den Grundsatz ,Löschen statt Sperren‘ im Internet aus. Über die Defizite von Internetsperren ist bereits in den vergangenen Monaten umfassend diskutiert worden – das Ergebnis ist eindeutig: Sperrungen sind nutzlos, kontraproduktiv und zudem relativ leicht zu umgehen. Insofern ist die nun wieder entflammte Debatte auf EU-Ebene, aber auch in Deutschland über die mögliche Einführung solcher Sperren unverständlich und überflüssig.
 
Die Junge Union setzt sich dafür ein, dass kriminelle Inhalte und Seiten möglichst schnell gelöscht werden. Das ist gerade bei zur Bekämpfung von Kinderpornografie notwendig, bei der zudem mit polizeilichen Mitteln wie Observierungen oder Razzien gearbeitet werden muss. Durch das bloße Sperren derartiger Seiten wären die Inhalte nach wie vor im Netz. Beim Vorgehen gegen Datendiebstahl durch ,Phishing-E-Mails‘ zeigt sich hingegen mit Erfolg, dass die Löschung illegaler Inhalte schnell, unkompliziert und vor allem sehr wirksam erfolgen kann. Trotzdem bleibt es Aufgabe der Politik, solche Maßnahmen durch internationale Abkommen weiter zu erleichtern und zu beschleunigen.
 
Die Junge Union Deutschlands wird sich auch in Zukunft für die Interessen der Internetnutzer und gegen zu weitreichende Überwachung stark machen. Es ist daher notwendig, die Bürger umfassend über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz aufzuklären und sie von den Chancen der Computernutzung, des Internets und der digitalen Kommunikationsmöglichkeiten zu überzeugen. Unser Ansatz ist es, die Vorteile des Social Web herauszustellen statt ihre Entwicklung durch fehlgeleitete und redundante Diskussionen zu behindern.“

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