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Zur Übertragung von Reststrommengen auf das Kernkraftwerk Biblis A und zur beabsichtigten Laufzeitverlängerung für deutsche Kernkraftwerke erklären die Moderatoren des Gesprächskreises Energiepolitik der Jungen Union, die Bundesvorstandsmitglieder Daniel Walther und Dr. Marc Tenbücken:
 
„Die Junge Union Deutschlands begrüßt die Übertragung der Produktionsrechte für 4,8 Terawattstunden Strom vom Kernkraftwerk Stade auf das Kernkraftwerk Biblis A. Damit wird es möglich, das Kernkraftwerk Biblis A mindestens sechs Monate länger unter Volllast zu betreiben. Dies kann jedoch nur ein Zwischenschritt sein. Denn es bleibt notwendig, den noch von Rot-Grün beschlossenen Atomausstieg umgehend rückgängig zu machen und die Laufzeiten der Kernkraftwerke zu verlängern. Deutschland braucht die CO2-freie Kernkraft, um in einem möglichst breiten Energiemix den Zielen Versorgungssicherheit, Importunabhängigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit gleichermaßen gerecht zu werden.
 
Die Übertragung von Reststrommengen steht im Einklang mit dem Atomgesetz und verschafft den Energieversorgungsunternehmen Flexibilität und Planungssicherheit. Die Vorwürfe des BUND, ein derartiges Vorgehen sei illegal, sind reflexhaft, ideologiebehaftet und vor allem irreführend. Die deutschen Kernkraftwerke sind die sichersten der Welt und wegen ihrer Grundlastfähigkeit und Zuverlässigkeit wichtige Pfeiler unserer Versorgungssicherheit.
 
Gerade nach der aktuellen Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen und möglichen Mehrheitsverschiebungen im Bundesrat darf nicht der Eindruck erweckt werden, die im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung festgeschriebene Laufzeitverlängerung stehe infrage. Die eingeleitete Wende zu einem tragfähigen Energiekonzept muss weitergehen und die sichere Kernkraft in Deutschland einbeziehen.“

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