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Zur erneut gesunkenen Geburtenrate in Deutschland erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und seine bayerische Stellvertreterin Dorothee Bär MdB:
 
„Die historisch einmalig niedrige Geburtenrate in Deutschland ist alarmierend. 2009 kamen 651.000 Kinder zur Welt – so wenig wie nie zuvor in der Bundesrepublik. Ein Rückgang um 3,6 Prozent zum Jahr 2008, als noch 683.000 Geburten zu verzeichnen waren. Damit setzt sich der Abwärtstrend der vergangenen Jahre fort. Wie gravierend die Geburtenrate seit Jahrzehnten sinkt, zeigt der Vergleich mit dem Jahr 1964, als es auf dem Höhepunkt des Babybooms mit 1,36 Millionen Neugeborenen mehr als doppelt so viele Kinder wie heute gab. Seitdem sinkt die Anzahl der gebärfähigen Frauen ständig – in den letzten vier Jahren um eine halbe Million.
 
Dieser Geburtentiefstand verdeutlicht, dass es wichtiger denn je ist, die Rahmenbedingungen für junge Familien weiter zu verbessern. Das Elterngeld, die geplante Einführung des Betreuungsgeldes und der bedarfsgerechte Ausbau qualitativ guter und zeitlich flexibler Betreuungs- und Erziehungsangebote sind die Markenzeichen der modernen Familienpolitik der unionsgeführten Bundesregierung. Richtig bleibt es, Eltern echte Wahlfreiheit zu ermöglichen. Notwendig ist dabei, noch stärker die vielfältigen Bedürfnisse der Mütter, Väter und Kinder in das Zentrum der Familienpolitik zu rücken.
 
Um junge Menschen in ihrem Wunsch nach Kindern zu bestärken, muss etwa die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert werden. Hier wurde durch die unionsgeführte Bundesregierung viel erreicht. Auch die steigende Anerkennung der Erziehungsleistung junger Mütter und Väter ist ein Erfolg. Diese konsequente Familienförderung muss angesichts der alarmierenden demografischen Entwicklung fortgesetzt werden.“

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