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Zum morgigen 57. Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und sein hessischer Stellvertreter Jörg Rotter:
 
„Die Junge Union gedenkt in großer Ehrfurcht und Dankbarkeit der Opfer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953. Dieser Tag ist ein Symbol für den Mut und den Freiheitswillen der Ostdeutschen, die in der gesamten DDR gegen die kommunistische Unterdrückung aufbegehrten. Obwohl die sowjetische Besatzungsmacht und die Volkspolizei den Aufstand mit aller Härte niederschlugen, ließ sich der Wunsch der Menschen nach Demokratie und Freiheit nicht beseitigen. Für die junge Generation bleiben die Ereignisse des 17. Juni ein zentrales Datum deutscher Nachkriegsgeschichte.
 
Bereits vier Jahre nach seiner Gründung zeigte sich überdeutlich, dass der menschenverachtende Unrechtsstaat der SED moralisch und wirtschaftlich am Ende war. Der Volksaufstand in der DDR-Diktatur bereitete zudem den Boden für die folgenden Aufstände gegen den Kommunismus und die sowjetische Besatzung in Ungarn, der Tschechoslowakei und Polen. Doch erst vor 21 Jahren gelang es, Mauer und Stacheldraht in Deutschland und damit auch die Teilung Europas friedlich zu überwinden. Die Deutsche Einheit bleibt das Verdienst der Ostdeutschen und des entschlossenen Handelns von Bundeskanzler Helmut Kohl.
 
Der Jahrestag des Volksaufstandes ist eine Mahnung an die demokratischen Parteien, auf allen politischen Ebenen nicht mit der SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ zusammenzuarbeiten. Die Linkspartei verharmlost bis heute das DDR-Unrecht und die Verbrechen der Staatssicherheit. Im Entwurf zu ihrem Grundsatzprogramm verklärt sie die DDR zu einem Staat, der nicht nur für ,die Beseitigung von Arbeitslosigkeit und die wirtschaftliche Eigenständigkeit der Frauen‘, sondern auch für ,die weitgehende Überwindung von Armut, ein umfassendes soziales Sicherungssystem, ein hohes Maß an sozialer Chancengleichheit im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie in der Kultur‘ gesorgt haben soll.
 
Gerade angesichts solcher Geschichtsfälschung bleibt es notwendig, in den Schulen umfassend über die Geschichte der DDR und die Verbrechen der SED aufzuklären. Daher fordert die Junge Union beispielsweise regelmäßige und für Schüler kostenlose Besuche in Gedenkstätten und Museen, die an die DDR-Diktatur erinnern. Denn es liegt in der Verantwortung der jungen Menschen, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung gegen jede Form von Extremismus zu verteidigen.“

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