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Zum 60. Jahrestag der Verabschiedung der Charta der Heimatvertriebenen erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und seine bayerische Stellvertreterin Dorothee Bär MdB:
 
„Die Verabschiedung der ,Charta der deutschen Heimatvertriebenen‘ vor 60 Jahren war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem friedlichen und einigen Europa. In dem bedeutsamen Dokument schworen die Vertriebenen fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges der Gewalt und der Vergeltung ab. Die Junge Union Deutschlands gedenkt der Veröffentlichung der Charta mit großem Respekt und dankbarer Anerkennung.
 
In den vergangenen Jahrzehnten haben die Heimatvertriebenen nicht nur maßgeblich am Wiederaufbau Deutschlands mitgewirkt, sondern auch Unschätzbares für die Aufarbeitung des Unrechts der Vertreibung, das Gedenken an das vielfältige Leid und die Aussöhnung zwischen den Völkern geleistet. Dieses entscheidende Verdienst um unser Land wird allerdings bis heute nicht von allen politischen Kräften gewürdigt.
 
Die Erinnerung an Flucht und Vertreibung bei der jüngeren Generation wachzuhalten, bleibt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Deshalb hat sich die Junge Union stets für die Stiftung ,Flucht, Vertreibung, Versöhnung‘ in Berlin ausgesprochen. Mit dieser in Berlin angesiedelten Institution wird eine Brücke von den nationalsozialistischen Verbrechen zur Aussöhnung der Deutschen mit ihren europäischen Nachbarn geschlagen. Die Junge Union wird sich auch in Zukunft für die Freundschaft zwischen den Völkern einsetzen. Nicht zuletzt aufgrund der nationalsozialistischen Barbarei stehen wir als junge Deutsche in der Verantwortung, nie wieder Krieg, Unterdrückung und Vertreibung zuzulassen.“

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