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Zum heutigen 49. Jahrestag des Mauerbaus durch das SED-Regime und dem Berliner Gedenkspaziergang der JU vom Gedenkort „Weiße Kreuze“ am Reichstagufer bis zur Zentrale der Linkspartei erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:
 
„Die Junge Union erinnert heute deutschlandweit an den Bau der Mauer am 13. August 1961. Mit der Errichtung dieser menschenverachtenden Grenze gestand die SED-Führung endgültig ihr politisches und vor allem moralisches Versagen ein. Trotz der bis zum Mauerfall am 9. November 1989 andauernden deutschen Teilung gelang es den kommunistischen Machthabern nie, den Freiheitswillen der Ostdeutschen zu brechen. Doch bis zum Sieg der friedlichen Revolution bezahlten hunderte Menschen an der innerdeutschen Grenze mit ihrem Leben, weil sie den Unrechtsstaat DDR verlassen wollten.
 
Im 20. Jahr der Deutschen Einheit ist das Gedenken an die Opfer der gewaltsamen Teilung unseres Landes wichtiger denn je. Der 49. Jahrestag des Mauerbaus mahnt uns, diese Ereignisse niemals zu vergessen. Mit dem Datum verbunden ist zugleich die Verpflichtung, dass Werte wie Freiheit, Demokratie und das Recht auf Selbstbestimmung keine Selbstverständlichkeiten sind. Dies mussten die Menschen in der DDR jahrzehntelang bitter erfahren. Die Junge Union sieht es daher als entscheidende Aufgabe an, dass junge Menschen in den Schulen endlich umfassend über die Geschichte der DDR und die Verbrechen der SED aufgeklärt werden. Eine solide staatliche finanzielle Ausstattung von Gedenkstätten ist dafür unerlässlich. Die DDR war eine menschenverachtende Diktatur mit Todesstrafe, Schießbefehl und Zersetzungsmaßnahmen der Staatssicherheit – diese Tatsachen werden bis heute von der SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ geleugnet und verharmlost.
 
Die Junge Union fordert daher, die Leugnung der Verbrechen der SED-Diktatur unter Strafe zu stellen und das Tragen von Symbolen der DDR und ihrer Organisationen wie der ,Freien Deutschen Jugend‘ (FDJ) auf Kleidungsstücken zu verbieten. Als Zeichen der sichtbaren Erinnerung sollten deutschlandweit Straßen und Plätze nach Ereignissen wie dem Volksaufstand am 17. Juni 1953 oder dem Fall der Mauer am 9. November 1989 benannt werden. Um das im Namen der SED begangene Unrecht noch umfassender und unideologisch aufzuarbeiten, setzt sich die Junge Union dafür ein, die Aufgaben der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staat-ssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zu überprüfen, um die Aufklärungsarbeit der Behörde weiter zu verbessern. Für ein Ende der Stasi-Überprüfungen ist es ebenfalls noch viel zu früh, wie die Enttarnung ehemaliger Stasi-Zuträger auf allen staatlichen Ebenen beweist."
 
Fotomaterial des heutigen Gedenkspaziergangs vom Gedenkort „Weiße Kreuze“ am Spreeufer in der Nähe des Reichstages bis zur Zentrale der Linkspartei in Berlin, an dem Vertreter aller ostdeutschen Landesverbände der Jungen Union teilnahmen, ist auf Flickr rechtefrei verfügbar.

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