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Zur Debatte über die Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:
 
„Die Junge Union Deutschlands fordert eine schnelle Entscheidung zur Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken. Die sicheren deutschen Kernkraftwerke müssen auch weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil des Energiemixes bleiben. Die umweltschonende, CO2-freie Kernenergie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und damit auch die Basis des aktuellen Aufschwungs. Ohne eine grundlastfähige und unabhängige Energieversorgung wird unser Land seine Führungsposition als moderner Industriestandort im internationalen Wettbewerb nicht mehr behaupten können. Erneuerbare Energieträger wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft können die Kernenergie in den kommenden Jahrzehnten nicht ersetzen.
 
Die Junge Union erwartet von der Bundesregierung die Umsetzung der im Koalitionsvertrag festgelegten energiepolitischen Maßnahmen. Dazu gehört insbesondere der Ausstieg aus dem Ausstieg durch längere Laufzeiten der Kernkraftwerke. Deutschland muss sich von seinem Sonderweg verabschieden, einseitig auf die Kernenergie zu verzichten. Dieses irrationale Vor-gehen erhöht die Importabhängigkeit unseres Landes. Zudem ist eine unideologische Diskussion über eine zukunftsfeste und verlässliche Energieversorgung dringend erforderlich. Hier ist es die Aufgabe der Politik, die Bürger von den Vorteilen eines breiten Energiemixes unter Einschluss der Kernenergie zu überzeugen, statt die Bevölkerung im Unklaren über die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit zu lassen.
 
Ohne die Laufzeitverlängerung der grundlastfähigen Kernkraftwerke werden sich die Energiekosten weiter erhöhen und nicht nur die Industrie, sondern auch die Bürger finanziell erheblich belasten. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes kostete elektrischer Strom im Juli 2010 insgesamt 3,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Allein durch den massenhaften Zubau der hochsubventionierten Photovoltaik sind Strompreissteigerungen absehbar. Statt künstlicher Verteuerungen muss es das Ziel sein, die Energieversorgung zu marktgerechten und wirtschaftlich vertretbaren Kosten zu sichern. Dies sollte auch ein Kerngedanke des Energiekonzepts der Bundesregierung werden.“

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