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Anlässlich des 20. Jahrestages der Unterzeichnung des Einigungsvertrages erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:
 
„Der deutsch-deutsche Einigungsvertrag war ein Meilenstein auf dem Weg zu Einheit Deutschlands. In diesem Dokument vereinbarten beide Staaten den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik nach Artikel 23 des Grundgesetzes. Damit war die Grundlage für das friedliche Zusammenwachsen beider Teile Deutschlands geschaffen. Zugleich übernahm die DDR die Rechtsnormen der Bundesrepublik, so dass in Ostdeutschland nach Jahrzehnten des SED-Unrechtsregimes wieder eine freiheitlich-demokratische Rechtsordnung etabliert wurde.
 
Die Junge Union Deutschlands dankt ausdrücklich den beiden Verhandlungsführern Dr. Wolfgang Schäuble und Dr. Günther Krause. Ihnen ist es gelungenen, mit Weitsicht, Verständnis für die Positionen der anderen Seite sowie großer Entschlossenheit in wenigen Wochen ein historisches Regelwerk zu entwerfen.
 
Dass der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) im 20. Jahr der Deutschen Einheit den Einigungsvertrag als Grundlage einer ,gnadenlosen Deindustrialisierung Ostdeutschlands‘ kritisiert und eine angebliche ,westdeutsche Anschlusshaltung‘ beklagt, ist erschreckend. Seine blamablen Äußerungen zeugen nicht nur von fehlendem Geschichtsbewusstsein, sondern beschädigen das Miteinander im vereinten Deutschland. Offenbar sind Platzecks Aussagen ein Zugeständnis an seinen Koalitionspartner in Brandenburg, die SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘, die bis heute ihre Schuld am Unrechtsstaat DDR, an Mauer und Stacheldraht sowie den Verbrechen der Staatssicherheit leugnet.“

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