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Zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum deutschen Glücksspielmonopol erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB, und der medienpolitische Sprecher der Jungen Union, Bundesschatzmeister Daniel Walther:
 
„Die Junge Union Deutschlands begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum deutschen Glücksspielmonopol. Die Richter haben deutlich gemacht, dass der bisherige Rahmen für Lotterien, Sportwetten und andere Glücksspiele ungeeignet ist, um einerseits Wettbewerb zu ermöglichen sowie andererseits wirksam vor Spielsucht, aber auch vor Betrug und Manipulation zu schützen. Da es die politisch Verantwortlichen in Deutschland jahrelang versäumt haben, das Glückspielmonopol aufzulösen und neu zu organisieren, war die juristische Klarstellung überfällig.
 
Mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs wird zugleich eine Forderung der Junge Union erfüllt, die bereits auf ihrem Wiesbadener Deutschlandtag im Jahr 2006 die Öffnung des Wettmarktes verlangt hat. Es gilt nun, das alte Glücksspielmonopol endgültig zu überwinden und die Lizenzierung privater Wettanbieter im Glücksspielstaatsvertrag zu verankern.
 
Von dieser Liberalisierung könnte insbesondere der deutsche Sportwettenmarkt profitieren. Lizensierte private Sportwettenvermittler handeln unter staatlicher Kontrolle ebenso verantwortungsbewusst wie staatliche Anbieter. Notwendig ist ein transparenter Markt mit fairen und gleichen Wettbewerbsbedingungen für alle Glücksspielanbieter. Um Betrüger vom deutschen Markt fernzuhalten, muss die Nachfrage nach attraktiven Wetten auf in Deutschland lizensierte Anbieter gelenkt werden. Der Profi- und Breitensport kann bei einem Lizenzmodell Kooperationen mit lizensierten Wettanbietern eingehen und dadurch zusätzliche Sponsorengelder einnehmen.“

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