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Der Deutschlandtag der Jungen Union ist nach drei Tagen beendet! Zum Abschluss debattierten über das Thema "Was ist konservativ?" der Journalist Jan Fleischhauer und der Publizist Dr. Alexander Gauland.Arbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen MdB unterstrich am Samstag in ihrer Rede die Bedeutung der Familie als Grundlage der Gesellschaft. Sie erläuterte zudem ihr Konzept der Hartz-IV-Neuregelung und der damit verbundenen Aktivierung der Arbeitslosen, wobei sie die Aufgaben des Sozialstaates als ganzheitlich bezeichnete.Beschlossen wurde der Leitantrag "Familienland Deutschland", in dem sich die Junge Union für die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern ausspricht. Die Familie müsse Grundlage des Miteinanders bleiben.

Die Junge Union lehnte in einem Initiativantrag die Einführung der Präimplantationsdiagnostik ab. Am Samstagsvormittag sprach Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB. Sie schnitt die Integrationsdebatte an und forderte größere Anstrengungen, Arbeitslose zu qualifizieren. Die Union müsse sich für die eigenen Überzeugungen nachdrücklich einsetzen, um die Bürger von unserer Politik zu überzeugen. "Verzagtheit ist kein guter Ratgeber. Bis März kämpfen und alle miteinander", so der Schlussappell der CDU-Chefin.

Als erster Gast sprach am Freitag Bayerns Ministerpräsident, CSU-Chef Horst Seehofer. Er rief eine Phase der Entscheidung aus, damit die Bürger wissen, welchen Kurs die Bundesregierung verfolgt, welche geistigen Grundlagen sie leiten. In seiner engagierten Rede betonte Seehofer die Bedeutung einer konsequenten Haushaltspolitik sowie eines leistungsorientieren Bildungssystem für die Zukunft der jungen Generation. Auch die Anstrengungen in der Integration müssten verstärkt werden, Probleme klar benannt werden. Es folgte die Diskussion mit dem CSU-Chef, in der er sich erneut für die Frauenquote aussprach.

JU-Chef Philipp Mißfelder nutzte seinen Bericht für eine kämpferische Rede: Er warnte vor Populismus, fordert aber klare Aussagen zu Kernthemen wie der Integration. Dabei appellierte er an die Union, sich nicht bei den Grünen anzubiedern. In diesem Zusammenhang betonte er die Wichtigkeit von Infrastrukturprojekten und sicherte Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus die Unterstützung der JU bei Stuttgart 21 zu.

Auch der neue 22-köpfige Bundesvorstand  wurde gewählt: JU-Chef Philipp Mißfelder (NRW) wurde mit 77,4 Prozent wiedergewählt. Als Stellvertreter bestätigt wurden Dorothee Bär (Bayern), Johannes Pöttering (Niedersachse), Nina Warken (Baden-Württemberg), erstmals als stellvertretender Bundesvorsitzender wurde der bisherige Beisitzer Tom Zeller (Hessen) gewählt. Neuer Bundesschatzmeister ist Ansgar Focke (Oldenburg). 16 Beisitzer komplettieren den Bundesvorstand.

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hielt am späten Abend ein Grußwort. Zum Jahreshöhepunkt der größten politischen Jugendorganisation Deutschlands treffen sich rund 1.000 Delegierte, Gäste und Medienvertreter in Potsdam.

Heute werden mit der CDU-Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel MdB, und Bundesarbeitsministerin Dr. Ursula von der Leyen MdB weitere hochrangige Gäste erwartet. Bis Sonntag bleibt es also spannend!

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