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Zur Veröffentlichung der neuen Pisa-Studie der OECD, an der gut eine halbe Million Schüler in 65 Ländern teilnahmen, erklärt der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tom Zeller:
 
„Die Schüler in Deutschland haben aufgeholt. Die Ergebnisse der Pisa-Studie weisen in die richtige Richtung, die bildungspolitischen Anstrengungen der vergangenen neun Jahre nach dem Pisa-Schock haben sich gelohnt. Dank klarer Leistungsverbesserungen in Mathematik und den Naturwissenschaften haben die Schüler wieder den Anschluss an die internationale Spitzengruppe geschafft. Aus Sicht der Jungen Union gilt es, diesen Aufwärtstrend weiter zu festigen und weiterhin für die differenzierte Förderung aller Schüler einzutreten.
 
Schwächen zeigen deutsche Schüler im internationalen Vergleich noch immer beim Leseverständnis. Notwendig ist hierbei vor allem eine konsequente Sprach- und Leseförderung. Gerade bei Schülern mit Migrationshintergrund sowie in sozialschwachen Ballungsräumen gibt es erhebliche Defizite. Diesen Kindern wird jedoch nicht mit ideologischen Strukturdebatten geholfen, sondern nur mit verstärkter und qualitativ hochwertiger frühkindlicher Bildung. Zudem müssen die Schüler ihren Stärken und Schwächen gemäß individuell gefördert und gefordert werden. Hierfür ist, wie aus früheren deutschlandweiten Vergleichsstudien bereits bekannt ist, das gegliederte Schulsystem der beste Garant. Gleichzeitig sind die Eltern bei der Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder in die Pflicht zu nehmen.
 
Trotz der positiven Pisa-Ergebnisse liegen noch große Aufgaben vor den deutschen Bildungseinrichtungen. Daher ist es richtig, dass Bildung und Forschung zu den politischen Schwerpunkten der unionsgeführten Bundesregierung in den kommenden Jahren gehören werden. Ohne gut ausgestattete, profilierte Lernorte von Kindergärten, über Schulen, Hochschulen bis zu den Universitäten, in denen junge Menschen motivierend und leistungsorientiert für das Lernen und Wissen begeistert werden, wird der individuelle Berufsstart nur schwer gelingen. Eine gut ausgebildete und hart arbeitende Bevölkerung bleibt die Voraussetzung unseres Wohlstandes und für weiteres wirtschaftliches Wachstum.“

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