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Zur Debatte über die Kommunismus-Äußerungen von Gesine Lötzsch erklärt die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union Deutschlands Nina Warken:
 
„Mit ihren Aussagen über den Kommunismus hat Gesine Lötzsch als Chefin der SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ ihr wahres Gesicht gezeigt. Die Partei, die für Mauer und Stacheldraht verantwortlich ist, weigert sich auch zwei Jahrzehnte nach der Überwindung des DDR-Regimes und der Einheit Deutschlands, die Verbrechen der Staatssicherheit und der SED aufzuarbeiten. Dass ,Die Linke‘ dennoch in Ländern wie Brandenburg und sogar der Bundeshauptstadt Berlin als Koalitionspartner der SPD agiert, ist eine Verhöhnung der Opfer der SED-Diktatur. Führende Repräsentanten der ,Linken‘ wie Lothar Bisky, Gregor Gysi, Gesine Lötzsch, Ulla Jelpke oder Sahra Wagenknecht haben mehrfach deutlich gemacht, dass sie die DDR nicht für einen Unrechtsstaat halten und die bestehenden demokratischen Verhältnisse in der Bundesrepublik umkehren wollen. ,Die Linke‘ lehnt unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung ab!
 
Der ideologische Irrweg des Kommunismus hat Millionen Menschen das Leben gekostet. Mit keinem Wort hat Gesine Lötzsch die Debatte der vergangenen Tage genutzt, auf diese Verbrechen und das Leid der Opfer hinzuweisen. Der menschenfeindliche Kommunismus ist längst gescheitert und vor allem moralisch diskreditiert. Trotzdem bleibt er offenbar noch immer das Ziel der Politik der Linkspartei. Die Junge Union Deutschlands fordert daher, die Beobachtung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz konsequent fortzusetzen und zu verstärken. Auch vor dem Hintergrund ihrer Kontakte mit der autonomen Linksextremisten-Szene bleibt dies dringend geboten.
 
Unter diesen Umständen ist für die Junge Union Deutschlands auch die Aufnahme der Linksjugend ['solid] in den ,Ring politischer Jugend‘ (RPJ) auf Bundesebene nicht akzeptabel. Der RPJ wurde 1950 von den demokratischen politischen Jugendorganisationen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien gegründet. Sein Ziel ist die ‚Verhinderung antidemokratischen Einflusses auf die junge Generation', wie es in der Satzung des RPJ heißt. Da sich die Linksjugend ['solid] stets als grundsätzliche, antikapitalistische, außerparlamentarische und in Teilen antiparlamentarische Systemopposition versteht, ist eine Aufnahme dieser Organisation in den RPJ unmöglich.“

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