Wähle deinen Beitrag:     Euro  

Zum 100. Geburtstag des früheren amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan erklärt der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder MdB:
 
„Anlässlich seines 100. Geburtstages am 6. Februar 2011 erinnert sich die Junge Union Deutschlands in Dankbarkeit an Ronald Reagan. Er war ein großer Freund Deutschlands und als US-Präsident einer der wesentlichen Wegbereiter der Einheit unseres Landes. Es ist unvergessen, dass Ronald Reagan mit unerschütterlichem Mut an den Sieg der Freiheit, die friedliche Überwindung der europäischen Spaltung und das Ende des menschenverachtenden Kommunismus glaubte. Er war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts und einer der erfolgreichsten Präsidenten in der Geschichte der USA.
 
Mit seiner Rede vor dem damals noch von Mauer und Stacheldraht abgeriegelten Brandenburger Tor am 12. Juni 1987 schrieb Ronald Reagan Weltgeschichte. In denkwürdigen Worten appellierte er an den sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow, das Tor zu öffnen und die Mauer niederzureißen. Als zwei Jahre später am 9. November die Mauer fiel, hatte sich sein Wunsch eines freien Europas erfüllt. Es waren die Staatsmänner Dr. Helmut Kohl als Bundeskanzler, der damalige US-Präsident George Bush und Michail Gorbatschow, denen die friedliche Einigung Deutschlands und Europas im Sinne Ronald Reagans gelang.
 
Die Junge Union erneuert ihre Forderung, den 2004 verstorbenen Ehrenbürger Berlins mit der Benennung eines öffentlichen Ortes im Herzen der Stadt zu ehren. Damit würde in der deutschen Hauptstadt ein Zeichen der Dankbarkeit und der bleibenden Erinnerung gesetzt. Zugleich wäre mit einer ,Ronald-Reagan-Allee‘ ein Bekenntnis zur transatlantischen Freundschaft mit der früheren Schutzmacht USA verbunden.
 
Geschichtsvergessen hat es Klaus Wowereit, der seit 2001 mit der SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ in der Bundeshauptstadt regiert, erneut versäumt, eine würdige Gedenkfeier für Ronald Reagan auszurichten. Für die einstige Partei Ernst Reuters und Willy Brandts ist diese Ignoranz beschämend. Ohne Ronald Reagan hätte es den Fall des Eisernen Vorhangs und die Deutsche Einheit nicht gegeben. Umso erfreulicher ist es, dass Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg MdB am kommenden Sonntag mit einer Rede im Rahmen eines großen Festakts in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen den 100. Geburtstag Ronald Reagans würdigen wird. Gedenkstättendirektor Dr. Hubertus Knabe hat zudem Berlins früheren Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen, den ehemaligen US-Botschafter John Kornblum und den Publizisten Georg Gafron für eine Podiumsdiskussion gewinnen können, um dieses Staatsmannes angemessen zu gedenken.“

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag

Dein Kontakt zu Paul:
paul@junge-union.de
030 / 278 787 15

Dein Kontakt zur Bundesgeschäftsstelle:
ju@junge-union.de
030 / 278 787 0