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Zur Debatte über die Präimplantationsdiagnostik und die aktuelle Stellungnahme des Deutschen Ethikrates erklären der JU-Bundesvorsitzende Philipp Mißfelder MdB und seine bayerische Stellvertreterin Dorothee Bär MdB:
 
„Die Junge Union lehnt die Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Der Schutz des Lebens – gerade auch des ungeborenen – hat für uns weiterhin Priorität. Eine mögliche Legalisierung der PID gefährdet hingegen ungeborenes Leben massiv. Als Junge Union sind wir in unserem Handeln dem christlichen Bild vom Menschen verpflichtet. Das gilt für diese elementare Frage der Ethik in besonderem Maß.
 
Aus Sicht der Jungen Union führt die PID an künstlich befruchteten Embryonen unweigerlich dazu, nach wertem und unwertem Leben zu sortieren. Diese Unterscheidung ist nicht hinnehmbar. Jeder Mensch besitzt von Beginn an eine unveräußerliche, personale Würde. Erfahrungen mit der während der Schwangerschaft bereits zugelassenen Pränataldiagnostik zeigen, dass die Anwendungsbereiche jeder neuen Methodik wie der PID stetig ausgeweitet würden. Der Mensch darf nicht alles tun, wozu er technisch in der Lage ist. Die Grenze der ethischen Machbarkeit darf nicht erneut verschoben werden.
 
CDU und CSU müssen daher im Deutschen Bundestag bei der anstehenden Beratung über den Umgang mit der Präimplantationsdiagnostik auf den Schutz des Lebens drängen. Notwendig sind ebenfalls eine breite gesellschaftliche Diskussion und verstärkte Aufklärung, um junge Menschen bei ihrer Entscheidung für das ungeborene Leben nicht alleine zu lassen.
 
Bei ihrem Deutschlandtag in Potsdam im vergangenen Oktober hat die Junge Union ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik beschlossen. Auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hatte sich vor den JU-Delegierten für ein PID-Verbot ausgesprochen.“

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