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Zur aktuellen Debatte über die Familienpflegezeit erklärt Laura Stoll, Mitglied des Bundesvorstandes der Jungen Union:
 
„Die Junge Union begrüßt den Gesetzentwurf zur Familienpflegezeit, den das von Dr. Kristina Schröder MdB geführte Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Kabinett eingebracht hat. Die geplante Einführung der Familienpflegezeit auf freiwilliger Basis ist ein wichtiges und positives Zeichen zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
 
Angesichts des demografischen Wandels fordert die Junge Union seit langem, auf die Herausforderungen des wachsenden Bedarfs an menschenwürdiger und zugleich verlässlicher Pflege generationengerechte Antworten zu finden. In den kommenden Jahren wird wegen der steigenden Lebenserwartung auch die Zahl der Pflegebedürftigen zunehmen. Bereits heute beziehen insgesamt 2,38 Millionen Menschen in Deutschland Leistungen aus der Pflegeversicherung. Davon werden mehr als 1,6 Millionen Menschen von ihren Angehörigen und ambulanten Diensten zu Hause versorgt.
 
Mit dem Gesetzentwurf trägt das BMFSFJ dem Wunsch von 76 Prozent der Berufstätigen Rechnung, die ihre Angehörigen möglichst selbst betreuen wollen. Damit findet zugleich der Grundsatz ,ambulant vor stationär‘ verstärkt Berücksichtigung, wonach sich die überwiegende Mehrheit der Menschen in der eigenen Wohnung pflegen lassen will. Die Junge Union unterstützt daher ausdrücklich den generationenübergreifenden Ansatz der Familienpflege.
 
Die Familienpflegezeit ist darüber hinaus ein Beitrag zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zumal die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers für viele Beschäftigte immer wichtiger wird. Der Gesetzentwurf zur Familienpflegezeit bietet dabei den Unternehmen und ihren Mitarbeitern klare Rahmenbedingungen und gegenseitige Absicherung nach dem Vorbild der Altersteilzeit. Die Einführung der Familienpflegezeit ist eine deutliche Erleichterung für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen und somit ein Schritt zu einer umfassenden demografiefesten und nachhaltigen Pflegereform.“

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